Rätsel um tote Rosa Luxemburg gelöst? Autorengruppe kündigt Forschungsbericht an

Die Wasserleiche in der Berliner Charité – seit dem vergangenen Frühjahr behauptet der Chef der Rechtsmediziner, Michael Tsokos, es handele sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Leiche der KPD-Gründerin Rosa Luxemburg.

Eine Gruppe von Historikern und Autoren kündigt jetzt einen Forschungsbericht an, der Tsokos‘ Behauptung widerlegen soll. „Das Gerücht, wonach es sich um die sterblichen Überreste von Rosa Luxemburg handelt, ist bis heute weder bestätigt noch widerlegt“, schreibt einer der Autoren, Klaus Gietinger. „Das wird sich am 7.1.2010 ändern.“ An diesem Tag will er mit seinen Ko-Autoren den Forschungsbericht vorlegen.

Verfasser sind neben Gietinger die Historikerin Annelies Laschitza, der Historiker Jürgen Hofmann und Klaus Kinner von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen. Ihre Arbeit beruhe auf der Sichtung und Bedwertung von 60 Dokumenten zum Mord an Rosa Luxemburg.

(wird fortgesetzt)

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