Hohlspiegelverdächtiger Euro-Griechenland-Absatz bei Spiegel Online

Nicht zu fassen, wie konsequent Spiegel Online sich zum Neuen Deutschland der Berliner Republik macht, wie Vera Lengsfeld es ausdrückte. Da findet sich heute dieser Absatz:

Die griechische Regierung bemüht sich derweil, die Märkte etwas zu beruhigen. Das Land verfügt nach ihren Angaben noch bis Oktober über ausreichend Geld. Bis dahin sei man zahlungsfähig, sagte der stellvertretende griechische Finanzminister Filippos Sachinides. Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, das Land könne seine Rechnungen nur noch wenige Wochen zahlen.

Vielleicht sollte man den Kollegen einen Kalender schicken. Wenn der griechische Finanzminister mitteilt, sein Land sei noch bis Oktober flüssig, dann bestätigt er, dass es in wenigen Wochen nicht mehr liquide ist, denn angesichts des heutigen Datums ist in wenigen Wochen Oktober. Blöder hätten es DDR-Zeitungen auch nicht schönreden können.

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