Ausgerechnet Christine Lagarde, die Frau, die den Deutschen weniger Produktivität und mehr Verschwendung empfiehlt, preist Angela Merkel

Was ist schlimmer als ein böser Feind? Ein schlechter Freund! Dieser Gedanke könnte Angela Merkel durch den Kopf gegangen sein, als sie vernahm, dass Christine Lagarde ihren Euro-Griechenland-Kurs lobt. Christine Lagarde – das ist die Frau, die, als sie noch französische Finanzministerin war, die Deutschen dafür attackierte, dass sie so erfolgreich im Export sind. Sie forderte die Merkel-Regierung auf, ordentlich Geld unters Volk zu werfen, damit die Deutschen mehr französische Waren kaufen können. Nachdem dann Dominique Strauss-Kahn einvernehmlichen Sex mit einem Zimmermädchen hatte und deshalb als IWF-Chef abtreten musste, wurde Frau Lagarde seine Nachfolgerin. Warum Frau Lagarde? Weil ihr Chef Sarkozy das so wollte und es zu bestimmen hatte, weil alle Welt akzpetiert, dass der IWF von einem Franzosen geleitet wird und ein Hort des Etatismus zu sein hat.

Folgerichtig tritt Christine Lagarde für alles ein, was die Schuldenkrise verlängert, und erst recht ist sie immer dafür, Deutschland ordentlich zahlen zu lassen (am liebsten für Frankreich, dessen Wirtschaft schuldenbedingt ebenfalls wackelt, was aber niemand wagt, angemessen zu thematisieren). Darum ist ein Lob aus ihrem Mund für Angela Merkel fatal. Eine wirklich gute Nachricht ist allerdings, dass die Deutschen schlauer sind, als angesichts des Medien-Trommelfeuers für Merkel, Lagarde (Spiegel-online: „Lobende Worte von hoher Stelle“ – wieder so eine Amtsblatt-Schleimer-Formulierung) und andere  zu erwarten wäre. Jetzt sind es schon 82 Prozent, die das Krisenmanagement der Kanzlerin „eher schlecht“ finden. Mehr geht eigentlich nicht mehr.

Was denkst Du?