Der neueste Trick der Euro-Hütchenspieler: Triple-A-Bonds

Die Fantasie der politischen Insolvenzverschlepper ist unglaublich. EU-Kommissarin Viviane Reding hat sich eine neue Verpackung ausgedacht, in die sie die griechischen Schulden einwickeln will. Jetzt sollen die sechs Euro-Länder mit AAA-Rating gemeinschaftliche Schuldscheine verkaufen und den Erlös an die Pleitekandidaten weiterborgen, bzw. schenken. Wie üblich handelt es sich um einen Hütchenspielertrick, der dem Steuerzahler vorgaukeln soll, eine Lösung sei gefunden. Wieder ein Versuch, davon abzulenken, dass Griechenland überschuldet ist und die Krise allein in der Überschuldung liegt, wieder eine Idee, die die anderen zur Kasse bitten soll. Wieder ein Versuch, die unvermeidliche Pleite Griechenlands aufzuschieben, wieder ein Versuch, die Verluste dieser Politik zu verstaatlichen.

  1. Giorgos Papandreou sagte, sein Land stehe zu seinen Zusagen. Er könne garantieren, dass Griechenland „all seinen Verpflichtungen“ nachkommen werde, sagte Papandreou heute in Berlin. Na klar, wers glaubt wird seelig. Ich verstehe überhaupt nicht, wie man einem Land, welches sich in den Euro gemogelt hat, überhaupt glauben kann. Die Zeche zahlen wieder wir.

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