Der Berlin-Brandenburgische RBB hat laut Sender-Sprecher Volker Schreck seine Server-Landschaft untersucht und bestreitet, dass Geräte des RBB an der gestrigen Attacke auf das Blog achgut.de von Henryk M. Broder beteiligt waren. Diese Urheberschaft hatte Broder geäußert. Achgut.de war stundenlang nicht erreichbar. Der zeitliche Ablauf legt nahe, dass die Attacke mit der Diskussion um RBB-Moderator Ken Jebsen zu tun hat. Details sind zurzeit nicht zu erfahren.
Schreck sagte außerdem, heute gehe die hausinterne Diskussion um die Konsequenzen aus Jebsens antisemitischem Schmähbrief weiter, den Broder öffentlich gemacht hatte. Er wisse noch nicht, was dabei herauskomme. Intern war zu hören, Programm- und Wellenleitung seien extrem genervt und würden Jebsen gern weitermachen lassen.
- Affäre Jebsen: Broders Webseite von RBB-Server lahmgelegt
- RBB-Sprecher zur Server-Attacke auf achgut.de: “Das wäre kriminell”
- Öffentlich-rechtlicher RBB hält Ken Jebsen für politische Bildung
- RBB stoppt sektiererischen Schwadroneur – leider aus den falschen Gründen
- Der Verschörungstheoretiker des RBB

