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Facebook-Börsengang macht 1000 Mitarbeiter zu Millionären

So bedanken sich einige der demnächst reichen Mitarbeiter im Börsenprospekt von Facebook

Der Facebook-Börsengang wird in vieler Hinsicht ein Superlativ. 800 Millionen registrierte Nutzer als globale Zielgruppe für Werbung sind Rekord. Der Erlös aus dem Börsengang wird ebenfalls Rekorde brechen, egal, ob es am Ende fünf, zehn oder 100 Milliarden Dollar sind. Etwa 1000 Mitarbeiter und Anteilseigner werden mit dem IPO zu Millionären. Für sie steht eine Art Lottogewinn mit Ansage bevor. Auf den haben sie sich intensiv vorbereitet. Laut Daily Mail sind die Kataloge für Ferraris, Yachten und Weltraumurlaube durchforstet. Händler von Luxuswaren in der Gegend um Menlo Park haben ihre Lager aufgefüllt und rechnen auf das Geschäft ihres Lebens.

Der irrwitzige Erfolg von Facebook hat schon vor dem Börsengang einige Nachwuchsstars in die Liga der reichsten Menschen der Welt geschleudert. Technik-Chef Dustin Moskowitz ist 27 und besitzt ein Vermögen von 3,5 Milliarden Dollar. Pressesprecher Chris Hughes ist 28 und hat 700 Millionen auf dem Konto. Ex-Facebook-Präsident Sean Parker ist 31 und besitzt 3,1 Milliarden. Mitgründer Eduardo Saverin ist 29 und zweifacher Milliardär. Der Gründer und Chef Mark Zuckerberg ist 27 Jahre alt und verfügt über ein Vermögen von 17,5 Milliarden Dollar. Und das ist nur der Stand vor dem Börsengang.

Das faszinierende an Facebook ist die Machart. Es ist ein Unternehmen, das so gestrickt ist wie die deutschen Tugenden in Sonntagsreden: Keine Rohstoffe, sondern allein Ideen und Tatkraft. Facebook ist eigentlich nicht mehr als ein cleveres Script. Darauf hätte jeder kommen können – ist aber nicht. Aber inzwischen tut sich auch in Deutschland eine Menge. In den größeren Städten gibt es Gründerszenen, in denen zusammenkommt, was zusammen gehört: Clevere Ideen und risikofreudige Geldgeber, so, wie das in den USA schon immer funktioniert. Heraus kommen nicht mehr nur Copycats erfolgreicher US-Webseiten, sondern eigenständige Entwicklungen. Und die Hoffnung der Macher, selber den Aufstieg zum Millionär zu schaffen.

bitterlemmer:

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  • manchmal denke ich 95% der wwww user lebt noch in der wählscheiben zeit ;)