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Der Polizist, der bei Google-Streetview Streife fahren wollte, hält Pegida für gefährdet

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält Pegida für ein mögliches neues Anschlagsziel von Islamisten. Es brauche nicht viel „Phantasie“, um die Retter des Abendlandes für gefährdet zu halten, sagte er dem Handelsblatt. Das sehe ich anders. Die Pegidisten kennt niemand mit Namen. Sie sind nicht berühmt. Sie stehen für nichts als Plagiat – DDR-Atheisten, die das christliche Abendland beschwören, Opportunisten, die den Markennamen „Montagsdemo“ von mutiven Bürgerrechtlern geklaut haben. Diese Leute können auch nichts Besonderes, z.B. können sie keine scharsinnigen Mohamed-Karrikaturen zeichnen. Mit ein bisschen Phantasie käme man schnell darauf, dass bestenfalls Provokateure in eine Pegida-Demo feuern würden, nicht aber Islamisten. Und Provokateure besitzen selten Kalaschnikoffs. Übrigens ist Rainer Wendt selber durchaus phantasiebegabt. Vor einiger Zeit forderte er, Google müsse virtuelle Streifenfahrten bei Streetview zulassen.

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