Arte ist al-Aksa-TV für das antisemitische Justemilieu

Sie habe es es schon wieder getan. Arte kann es nicht lassen, dieses vermeintlich grenzüberschreitende Kulturfernsehen zum Nutzen der Menschheit (oder so). Mit „Gaza: Ist das ein Leben“ haben sie wieder einen antiisraelischen und antijüdischen Hassfilm veröffentlicht. Warum es sich um einen Hassfilm handelt hat mena-watch detailliert beschrieben. 

Wie schon in früheren Fällen weigerte sich Arte, Fragen von Kritikern respektvoll zu beantworten. Mit respektvoll meine ich: So, dass Kritiker ernst genommen werden und sich ernst genommen fühlen können. Arte reagierte wie üblich arrogant und hochherrschaftlich. Man tippte ein belangloses, verharmlosendes, jeden Fragesteller verächtlich machendes sogenanntes Pressestatement zusammen. Auf das verwies Arte dann Fragesteller und Kritiker. Diese Methode heißt: Was hier zu fragen gestattet ist, bestimmen wir.

Das exakt ist die Methode faschistoider Systeme, und als ein solches muss Arte wohl gesehen werden. Es ist ja unübersehbar, dass dieser Sender regelmäßig antijüdische Propaganda in ästhetisch ansprechender Verpackung ausstrahlt, andererseits aber keinen Skandal scheut, wenn es darum geht, Aufklärung über Antisemitismus in den beiden Arte-Heimatländern Deutschland und Frankreich mit allen Mitteln und aller Kraft zu verhindern. 

Und genau das sind auch keine Einzelfälle, sondern die Regel. Für Arte gibt es nur das böse Israel und die guten Palästinenser. Arte kennt in Nahost allein schwarz und weiß. In der schlichten Arte-Welt sind alle Palästinenser von Israel unterdrückt und wegen Israel „zu 80 Prozent“ von Hunger bedroht. Alle Palästinenser in der Arte-Welt lieben ihre Führer von Hamas und Hizbollah.  Anders, als für anderen Weltregionen ab der Grenze zu Israel, macht Arte für Hamastan und Hizbollastan keine Gender-Vorschriften oder ähnliches geltend. Der Mensch dort ist gläubig, archaisch und gut, während der Jude im Arte-Kosmos immer böse ist. Wenn bei Arte mal ein guter Jude auftaucht, dann ist er „Pazifist“ o.ä. und hasst Israels Regierung. Vermuten wir mal zwanglos, dass Arte gute Juden ohnehin nur deshalb auftauchen lässt, um auf Kritik an seinem Hassprogramm den Empörten spielen zu können und zu behaupten, man könne ja gar nicht antisemitisch sein, weil man ja einen guten Israeli gezeigt habe. Gäbe es die Kritiker nicht, würde Arte gewiss keine guten Juden mehr zeigen und offen auf militante Vernichtungsaufrufe nach Art des Stürmers oder des al-Aksa-TV einschwenken.

Antisemitisch und/oder antiisraelisch sind u.a. diese Arte-Filme:

Jetzt mag man einwenden, dass auch Hasspropaganda dieser Art von Meinungsfreiheit gedeckt sein müsse. Dem könnte ich u.U. auch etwas abgewinnen. Im Fall von Arte liegen die Dinge aber anders.

Zum einen geht es da nicht um einen gelegentlichen Hass-Film, den man als Einzelfall abtun könnte oder der von mir aus bewusst zwecks Provokation oder Aufmunterung der Debatte gebracht würde. Vielmehr gibt es bei Arte bis auf taktische Alibis ausschließich antijüdischen Hass. Antisemitismus ist eine geistige Grundhaltung der ganzen Arte-Plattform. Film auf Film ergänzen sich die Versatzstücke der gebetsmühlenhaft wiederholten Klischees und Vorurteile. Arte webt seit Jahr und Tag an einem antisemitischen Verschwörungsgebilde, das dem gleicht, an dem seit jeher Nazis, Kommunisten oder Antroposophen stricken.

Zum anderen handelt es sich bei Arte um einen von allen Bürgern zwangsfinanzierten Sender. Der deutsche Gebührenzahler muss mit seinem Rundfunkbeitrag antisemitische Hasspropaganda finanzieren, will er nicht riskieren, im Gefängnis zu landen. Das Justemilieu mit seiner Hoheit über Geld, Justiz und Kulturdefinition will es so. 

Und genau hier liegt das Problem wie auch die Lösung. Da Arte ein unreformierbares, bis in die tiefsten Verzweigungen antisemitisches Forum ist, genügt es nicht, nur den einen oder anderen Autoren zu feuern oder einen Direktor auszutauschen. Arte insgesamt gehört abgeschaltet. Dieses Gebilde dient offensichtlich nur dem Zweck, antisemitische Propagandisten zu alimentieren. Irgendwelche Verdienste von Arte sind ansonsten nicht erkennbar, sieht man mal davon ab, dass Arte gern in Cannes eine Yacht mietet und dort großzügig Champagner ausschenkt. Aber auch da könnte man fragen, warum der Gebührenzahler das zu finanzieren hat.

 

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