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Journalistische Irrtümer des Tages: Kim Dotcoms Kaution, Bildunterschrift in der Süddeutschen zu Athen

Dass griechische Demonstranten ergriffen ein Danke in die Kameras halten, nachdem Eurorestland 130 Milliarden Euro Unterstützung freigegeben hat, mag erstmal irgendwie plausibel klingen. War aber nicht so. Das Bild, das die Süddeutsche Zeitung heute druckte, zeigt eine Occupy-Performance. Das Danke … Weiterlesen

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KURZMEMO

Wenn Griechenland Pleite geht, trifft es Luxemburg am härtesten

Manch einer mag sich fragen, was den luxemburgischen Politiker Jean-Claude Juncker ständig beim Thema Griechenland umtreibt. So wacker wie er fordert niemand, den Griechen möge die Staatspleite erspart bleiben, obwohl die faktisch längst eingetreten ist. Vielleicht liegt es daran, dass kein anderes Land derart vom Wohlergehen der Banken abhängt. Die tragen 27 Prozent zum luxemburgischen Bruttoinlandsprodukt bei. Im europäischen Durchschnitt sind es nur 6 Prozent, in Deutschland 5 Prozent. Die Banken wiederum haben in den letzten Monaten Wetten auf die Pleite Griechenlands im großen Stil angenommen. Anders gesagt: Die Banken wetteten, Griechenland werde überleben (und vertrauten dabei auf das, was Juncker und andere Politiker sagten) und nahmen Geld von denen, die glauben, Griechenland werde nicht nur real, sondern auch formell Pleite gehen. Was das für die Banken bedeutet, erschließt sich aus einem Schreiben von Finanz-Staatssekretär Hartmut Koschyk. Demnach haben allein die deutschen Banken 76,2 Milliarden US-Dollar für solche Wetten riskiert. Kein Wunder, dass die Ratingagenturen jetzt die Banken herabstufen wollen, und ebenfalls kein Wunder, dass Jean-Claude Juncker wieder einmal vorpreschte und versprach, kommenden Montag würden die anderen EU-Länder 130 Milliarden Euro nach Athen überweisen.

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Betrügerische Wohnungsangebote: Immobilienportale schalten Strafverfolger ein

Die Gauner sind gut getarnt und clever, die Masche dreist und offenbar immer wieder erfolgreich. Betrüger versuchen verstärkt, Wohnungssuchende auf den Immobilienportalen  Immobilienscout24, Immowelt und Immonet zu prellen. Sie versprechen schöne Wohnungen, die sie nicht haben. Kasse machen sie, wenn sie vorab Kaution und … Weiterlesen