EintrÀge von bitterlemmer

Wochenend-Feinstaub: Runterladen, drucken lassen, aufkleben!

Ich möchte gern helfen, die Debatte ĂŒber Holzofen-Feinstaub und -Stickoxide aus der Twitterblase heraus in die Real-Welt zu transportieren. FĂŒr alle Nicht-Twitterer: Angestoßen hat die Debatte @kachelmann. Ihm fiel auf, dass Messstationen unerklĂ€rliche Schadstoffspitzen messen, die mit Autoverkehr und der Dieseldebatte nicht erklĂ€rbar sind. Ausgerechnet Freitagabends, wenn alle gemĂŒtlich zu Hause sitzen, es draußen wenigstens […]

#Wirsindmehr – nĂ€mlich neuneinhalb Millionen Wahlberechtigte in Bayern

Auch die grĂ¶ĂŸte Demo ist nach paar Stunden zu Ende. Man durfte seine Meinung sagen oder Party feiern oder in unterschiedlichen Anteilen beides davon. Aber ich geh heute wĂ€hlen. Und beim WĂ€hlen habe ich mehr zu bestimmen als die Demonstrierer. Das steht so in der Verfassung, der deutschen und der bayerischen. Ich habe mehr zu bestimmen als ein Demonstrierer, auch, wenn ich niemandem sagen, wen ich wĂ€hle. Ich darf heimlich wĂ€hlen, weil auch das im Grundgesetz und in der bayerischen Verfassung steht. Gleiche und geheime Wahlen, so lĂ€uft das in Demokratien. Nichts da mit „Sag’ mir wo Du stehst“, einem der LeitsprĂŒche der #unteilbar-Demo und ihrer UnterstĂŒtzer von der Linkspartei. Da waren sogar nach Angabe der mit der Roten Hilfe und Linkspartei-Strippenziehern verbandelten Veranstalter nur 242.000 Menschen. Und trotzdem behaputen die dreist, sie seien mehr. Nix da! Allein in Bayern dĂŒrfen heute neuneinhalb Millionen wĂ€hlen, und die allermeisten von denen werden das auch tun.

Wahlkampf mit „Schwabacher Judenlettern“

Der Einsatz der Frakturschrift ist eines der tollsten Beispiele fĂŒr fehlgeleitete Symbolik. Jeder, der Frakturschrift fĂŒr politische Kontexte verwendet, folgt einem historischen Irrweg. Den Anfang machten Neonazis, die irgendwann begannen, die „Schwabacher“ fĂŒr Propagandamaterial zu verwenden. Darauf fielen linke Antifas herein, die die Schwabacher als Nazi- und damit Feindschrift brandmarkten. Im bayerischen Landtags-Wahlkampf arbeiten auch die GrĂŒnen mit der vermeintlichen Nazischrift und schieben sie der AfD zu, die sie allerdings gar nicht verwendet (jedenfalls ist mir nichts davon bekannt).

Tag der Einfalt

achdem ich hier in Bad Aibling gerade privat in eine recht erregte Diskussion ĂŒber eine Großveranstaltung „gegen rechts“ nach Chemnitzer Vorbild verwickelt war, lese ich heute erleichtert Jana Hensels Kommentar zum 3. Oktober auf Zeit online. Ich bin also doch weder allein noch verrĂŒckt. Manchmal, vor allem jedes Jahr am 3. Oktober, kommt es mir […]

Der hĂ€ssliche Deutsche wird wieder laut: „Verdonnern muss man die. Verdonnern!“ Zum GlĂŒck ist er alt.

nterwegs auf den FahrrĂ€dern begegneten wir – Töchterchen und ich – einem Ă€lteren Mann und kamen ins GesprĂ€ch. Die UmstĂ€nde spielen keine Rolle. Den Mann kannten wir nicht. Am Lenker seines Fahrrades klemmte ein Drahtkorb, in dem einige Exemplare der Zeitschrift „Schrot und Korn“ lagen. Es war der Mann, der das GesprĂ€ch begann, und zwar […]

Wann Merkel es fĂŒr angebracht hĂ€lt, einen Geheimdienst-Chef zu entsorgen – und wann nicht

ans-Georg Maaßen ist als Chef des Bundesverfassungsschutzes also gefeuert, weil er falsche Worte wĂ€hlte. Er widersprach einer Formulierung Merkelscher Symbolpolitik, als er meinte, die VorgĂ€nge in Chemnitz nach den tödlichen Messerstichen mutmaßlich von Asylbewerbern seien keine Hetzjagd gewesen. Ansonsten hat sich Maaßen nichts zu Schulden kommen lassen. Er hat vor allem keine Verbrechen vertuscht, Verbrecher […]

#Köthen: Staatsanwaltschaft spricht von „SchĂ€delbasisfraktur“. Aber wie meint sie das?

ei Twitter trendet seit gestern der Hashtag #Herzinfarkt. Er betrifft den Tod des 22-jĂ€hrigen Markus B. in Köthen. Es sind ĂŒberwiegend rechte Accounts, die sich ĂŒber die Veröffenlichungspolitik der Staatsanwaltschaft Dessau lustig machen und zugleich die Berichterstattung der meisten Medien verspotten. Die haben sich leider auch diesmal wieder nicht mit Ruhm bekleckert, sondern ĂŒberwiegend die […]

„Das ist doch absurd!“ #FEDIDWGUGL #Chemnitz #Migration #Ruck #Arschtritt

s gibt Rockkonzerte, „von denen ein kultureller Wandel fĂŒr die Welt ausgegangen ist“. Wie Woodstock. Und vielleicht geht von Chemnitz ein Ruck fĂŒr Deutschland aus. Das sagt der Historiker Christoph Stölzl als Reaktion auf das #wirsindmehr-Open-Air in Chemnitz und kommt dabei auch konkret auf den Kern der Debatte: „Dass wir seit zehn, 20, 30 Jahren […]