“Am 24. Oktober findet in Petershagen das 24. Treffen ehemaliger Angehöriger der Grenztruppen der DDR und Sympathisanten statt. Thema: »Die Öffnung der Staatsgrenze der DDR am 9. November 1989 – ein Ereignis von historischer Tragweite und widersprüchlichem politischen Charakter.« Hauptreferent: Egon Krenz”

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…betitelt die Daily Mail einen Leitartikel über den U2-Sänger.

Posted via email from | bitterlemmer |

Ich gebe zu: Ich hatte den Namen Herta Müller noch nie gehört, bis die Nachrichtenportale meldeten, sie habe den Literaturnobelpreis erhalten. Herta wer? Und dann auch noch aus Berlin? Das Nobelpreiskomitee hat ja schon gelegentlich merkwürdige Entscheidungen getroffen. Diesmal aber offenbar nicht. Etwas anderes erscheint mir jetzt merkwürdig: Dass ich – obschon interessiert an Literatur – nie von ihr gehört hatte.

Wie konnte das passieren? Herta Müller wurde in 24 Sprachen übersetzt. Offenbar gilt sie weltweit als große Autorin deutscher Sprache. Im eigenen Land schien das bisher wenig zu interessieren. Die Zahl der Rezensionen ist, wie längeres googeln und ein Blick auf perlentaucher zeigt, marginal. Man muss zu den wenigen Literaturprofis im Land gehören, die jede Rezension jedes Feuilletons lesen, um von ihr gehört zu haben. Die Literaturpäpste Deutschlands scheinen ein Problem mit ihr zu haben. Weiterlesen

Wie unterschiedlich doch die Eindrücke sind, wenn man sich die im Web erhältlichen Quellen ansieht. Hier der Auszug aus dem Lettre-Gespräch, das den ganzen Wirbel über die neuesten Äußerungen des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin ausgelöst hat. Da beschreibt Sarrazin die tiefen Ursachen für die wirklichen und tiefgehenden Probleme Berlins. Das substanzlose Geschwätz von der Ost-West-Drehscheibe, während gleichzeitig Wien vormacht, wie man mit weit weniger Geschwätz die Drehscheibe macht. Die “Wolkenkuckucksheime” der Planer nach 1989, als sie wahnwitzige Bauprojekte für angeblich zuziehende Massen zeichneten. Das Ausbluten der Stadt: Die Vernichtung der jüdischen Intellektuellenschicht, der Auszug der wirtschaftlichen Elite nach 1945 und 1961, die teuer subventionierten Werkbanktätigkeiten, für die nach der Wende niemand mehr Verwendung hatte, die Entzugserscheinungen der Stadt und ihres aufgeblähten öffentlichen Dienstes, als plötzlich Schluss war mit Berlin-Zulage und Steuersonderabschreibungen. Wort für Wort ist schlicht die Wahrheit. Weiterlesen

Das Wehklagen ist ja nicht zu überhören. Der Journalismus werde immer schlechter. Einer schreibe vom anderen ab. Niemand bemühe sich mehr um hartnäckige Recherche. Als Schuldige stehen meist die Verlage (die die Personalbudgets zusammenstreichen) oder die Journalisten (die immer fauler werden) am Pranger.

 Dahin gehören aber auch Behörden, Unternehmen und Verbände. Die von ihnen beschäftigten Pressesprecher werden immer effektiver beim Verhindern unerwünschter Berichterstattung. Die Methode ist simpel. Sie erhöhen einfach die Hürden, die übersprungen werden müssen, um eine Auskunft zu erhalten. Weiterlesen

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Aufstieg der Nerds

Die Revolution der Piraten

Von Frank Schirrmacher

I would like to say the world is NOT over populated. As a matter of Fact every human in the world (6 billion) would fit into the state of Texas and have 15 square feet of space each! That leaves the rest of the entire world to raise crops for food and explore for natural resources. I say God bless the big families!!

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