Ex-Finanzminister Peer SteinbrĂŒck (SPD) gehört zu den Großverdienern der deutschen Politik und gleichzeitig zu den faulsten Bundestagsabgeordneten. Diesen Eindruck gewinnt jedenfalls, wer den neuesten E-Mail-Newsletter von abgeordnetenwatch.de liest. Die Autoren haben die meldepflichtigen EinkĂŒnfte SteinbrĂŒcks zusammengetragen und seine Anwesenheit bei Plenarsitzungen und Abstimmungen ermittelt.

Demnach hat SteinbrĂŒck seit der Bundestagswahl letztes Jahr folgende Jobs gemacht:

  • Mindestens 29 bezahlte VortrĂ€ge fĂŒr zusammen mindestens 199.500 Euro
  • GeschĂ€tztes Vorabhonorar fĂŒr sein demnĂ€chst erscheindes Buch “Unterm Strich” in Höhe von 250.000 Euro
  • Tantieme als Aufsichtsrat bei ThyssenKrupp in Höhe von 130.000 bis 230.000 Euro pro Jahr
  • Monatliche DiĂ€t als Abgeordneter in Höhe von 7668 Euro monatlich, summiert auf 92.016 Euro pro Jahr

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Vor Wien, Skaliter Straße, Tresen, mit Chefin Kathie

Ein Wasserbecken mitten in Berlin, sehr still, fast meditativ

Vanity Fair (USA) hat fĂŒr das August-Heft den perfekten Titel hinbekommen. Hier stimmt einfach alles. Er zeigt nur ein einziges Portraitfoto, das aber dafĂŒr groß, schön und so ikonografisch, als handele es sich um ein Heiligenbild. Tut es irgendwie ja auch, denn Angelina Jolie hat ja durchaus ĂŒberirdische oder außerirdische ZĂŒge, je mach Standpunkt. DarĂŒber findet sich in schlicht-schöner Typo gleich der nĂ€chste Knaller: “Dennis Hopper’s last interview”, und zwar “Exclusive”. Sehr gelungen ist dann das Zahlenspiel mit den 50 Architekten, die die schönsten GebĂ€ude aus 30 Jahren herausgepickt haben und die gekonnte  Provokokation, die Worte  “Sex” und “Saudi” zu einer Zeile zu verbinden.

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Direkt an der Spree, unmittelbar neben der OberbaumbrĂŒcke. Terrasse und öffentlicher Salon auf Wasserhöhe – der Platz, den sich die langjĂ€hrigen Jolesch- und Horvath-Macher Edith Berlinger und Dietmar Schweitzer fĂŒr ihr neues Lokal ausgesucht haben, ist außergewöhnlich. Aus den Fenstern und von den zwei Terrassen schweift der Blick vom Fernsehturm ĂŒber die O2-Arena bis zur OberbaumbrĂŒcke.

Der Platz hat eine gute AtmosphĂ€re, die trotz Baustelle schon spĂŒrbar ist. Wasserspiegel, Terrasse und die Böden im Innern liegen praktisch auf gleicher Höhe. Die BĂ€nke im mittleren Raum mit seinem riesigen Bogenfenster aufs Wasser könnten ein echter Favorit fĂŒr entspannte Wintertage werden. Ende Juni sollen die Arbeiten fertig sein, sofern die Behörden mitspielen.

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Wie kommentiert die Chefin der Jenaer Rechtsmedizin, Gita Mall, dass der Obduzent im Fall Rudolf F. zu einer anderen Schlussfolgerung kommt als sie? Um dazu ihre Stellungnahme einzuholen, rief ich sie heute an.

Frau Mall hat eine angenehme und sehr charakteristische Telefonstimme. Das GesprÀch verlief skurril, nÀmlich so:

Sie: “Hallo” (sie meldete sich tatsĂ€chlich nur mit “Hallo” und sagte nicht ihren Namen. Ich hatte allerdings auch ihre direkte Durchwahl gewĂ€hlt)

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Ich habe einen Anruf bekommen, der besagt, ein Mitarbeiter des Uniklinikums Jena habe Schwierigkeiten bekommen, weil er auf seinem BĂŒro-Computer mein Blog gelesen habe. Der Vorwurf lautet offenbar auf unerlaubte Privatnutzung des Dienstcomputers. Dazu soll es vor einigen Monaten eine dienstliche Anordnung gegeben haben, die etliche Mitarbeiter unterschreiben mussten. Wer keinen Ärger riskieren möchte, sollte daher diese Seite besser nur zu Hause oder auf einem internetfĂ€higen Privathandy aufrufen.

Ruhm und Reichtum sind definitiv keine GewĂ€hr fĂŒr Intelligenz. Hollywood-Darsteller und -Produzent Danny Glover erklĂ€rte das verheerende Erdbeben in Haiti jetzt mit dem Klimawandel. Vermutlich ist die Erde also doch eine Scheibe, der Horizont eine absturzgefĂ€hrliche Zone und 1 plus 1 sind 3. Wer wenig Geduld hat – Video auf zwei Minuten vorspulen.