Die grüne Partei, scharf unterstützt von den meisten Redaktionen in Deutschland, die den Eindruck erwecken, sie seien die größte, auf jeden Fall die mit Abstand wichigste Oppositionspartei, möchte gern im maximalen Maßstab die Heizungen im Lande austauschen. Es gebe 16 Millionen Ein- oder Zweifamilienhäuser, von denen die meisten noch nicht „energetisch modernisiert“ seien. Das müsse man dringend ändern. Leider seien die meisten Besitzer dieser kleinen Häuser „keine Bauexperten“. Da ist es gut, dass wir die Grünen haben. Die haben die Lösung für das Problem.

Die Grünen schlagen also ein „Austauschprogramm“ vor, das sie unter die Überschrift „Sonne statt Öl“ stellen. Darunter verstehen sie u.a.:

Ein Förderprogramm für den Tausch der Ölheizung gegen eine moderne Heizung mit Sonnenwärme, Wärmepumpe oder Holz.

Beschluss der grünen Bundestagsfraktion vom 6.9.2019, Seite 5

Holz? Holz verheizen ist für Grüne „Sonne statt Öl“?

Sind das dieselben Grünen, die Brasiliens Präsidenten verurteilen, weil er Bäume verbrennen lasse? Die freilich auch dem Ebersberger Forst, dem größten und urprünglichsten Wald in Bayern, ans Holz wollen, um dort Windräder anzupflanzen? Dieselben Grünen, die laut Lalalala brüllen und ihre Ohren abschneiden, wenn jemand sie darauf hinweist, dass das Verbrennen von Holz so rundherum die tausendfache Feinstaubdosis in die Nachbarschaft pustet wie eine Ölheizung, sogar eine ältere? Ganz egal, ob aus dem romantisch knisternden Kamin oder der angeblich zeitgemäßen Pelletheizung?

Wahrscheinlich haben wir alle übersehen, dass im Holz kleine Kobolde wohnen, die Strom in das Netz pusten, das ihn dann speichert. Wären die Grünen nicht die größte Fraktion im Bundestag, man könnte über solche Dummheit lachen. Aber halt…

2 Kommentare
  1. Peter sagte:

    Verdammt richtig.
    Ein großer Teil der Holzpellets stammt übrigens aus dem Amazonas, der dafür systematisch abgeholzt wird, weil es billiger ist als heimisches, nachhaltiges Holz.

    Antworten

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