Es ist ein ambitionierter Plan: Google möchte das Internet komplett von Kinderpornografie säubern. Das meldet der britische Telegraph. Google will dabei in zwei Schritten vorgehen. Im ersten werden alle als Kinderpornografie erkannten Bilder mit einer elektronischen Kennmarke versehen und in einer Datenbank registriert. Im zweiten Schritt gibt Google diese Datenbank für jedermann frei – auch für seine Konkurrenten. Damit wird ein webweiter Standard geschaffen, der derart markierte Bilder zur heißen Ware macht und sie aus Tauschbörsen aller Art vertreiben soll.

Google-Sprecher Scott Rubin sagte: „Wir sind dabei, eine weltweit zugängliche Datenbank für die gesamte Branche zu schaffen, mit der Technologie-Firmen solche markierten Bilder aufspüren können, egal, wo sie sich befinden.“ Das heißt, dass wohl auch Material betroffen ist, das unter verschwiegenen und verschlüsselten Systemen ruht, etwa im Tor-Web.

Dieser Ansatz ist neu und könnte tatsächlich funktionieren. Google will die Datenbank etwa in einem Jahr fertig haben. Als Partner für die Beurteilung eines Bildes hat sie sich Organisationen wie die Internet Watch Foundation dazugeholt, die sich der Bekämpfung der Kinderpornografie verschrieben hat.

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