Gesine Lötzsch ist jetzt auch amtlich eine "glühende Anhängerin" des "sozialistischen Fortschritts"

Linken-Chefin Gesine Lötzsch ist mit einer Unterlassungsklage gegen die Berliner B.Z. gescheitert. Sie versuchte vergeblich, einen Meinungsartikel von Reinhard Mohr zu verbieten, in dem er ihre Haltung zur Atomkraft aufspießte. Mohr stellte darin Lötzschs heutige Meinung der damaligen Atomdoktrin der DDR gegenüber. Zu Recht, urteilte das Landgericht Berlin, das sonst eher für pressekritische Urteile bekannt ist. Mohrs Text verletze “sie nicht in ihrem allgemeinen Persönlichkeitsrecht”. Die Richter schrieben, der “unbefangene Durchschnittsleser” verstehe den Artikel “dahingehend, dass die Antragstellerin glühende Anhängerin eines Staates war, dessen sozialistischer Fortschritt eben auf Atomkraft gestützt war”. Die Richter: “Dass die DDR auf Atomkraft setzte, ist eine wahre Tatsache.” Keineswegs eine Tatsache sei dagegen die Aussage, Lötzsch sei “glühende Anhängerin” der DDR gewesen. Mohr dürfe das aber trotzdem so schreiben, denn es handele sich um eine “Wertungsfrage”. Außerdem habe die Linken-Chefin nicht bestritten, “sie sei eine Anhängerin des sozialistischen Fortschritts gewesen”. Mohrs Wertung “glühende Anhängerin” habe sich auf “sozialistischen Fortschritt” bezogen, bekräftigen die Richter. Dass wiederum die DDR-Führung den sozialistischen Fortschritt mit der Atomkraft verband, darauf habe Lötsch selber hingewiesen. Der Streitwert ist mit 15.000 Euro erstaunlich günstig, da haben kleine Blogger schon anderes hinnehmen müssen. Vertreten ließ sie sich Frau Lötzsch von Johannes Eisenberg, der immer wieder und, wie man hört, höchst leidenschaftlich linke Mandanten gegen Springer-Zeitungen vertritt.

4 Kommentare
  1. ringo.st sagte:

    Tja, ehe man einen Artikel über eine Person schreibt sollte man schon den Namen dieser Person korrekt schreiben können: Die Linken-Chefin schreibt sich LÖTZSCH und nicht Lötsch wie im Artikel mehrfach vorkommt!

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