Zehn Jahre stand diese Suzuki in einer Garage. Saßen auf diesem Motorrad die Buback-Mörder?

Zehn Jahre stand die Suzuki in einer Garage. Saßen auf diesem Motorrad die Buback-Mörder?

Das wäre ein Knaller im neuen Verfahren über den Mord an Generalbundesanwald Siegfried Buback am Gründonnerstag 1977. Gerade erst hatte der Zeuge des Bundeskriminalamts vor dem Stammheimer Gericht eingeräumt, das Fahrzeug, von dem aus die Täter (-in?) geschossen haben, sei leider spurlos verschwunden. Und heute taucht es offenbar plötzlich wieder auf.

Bei der Pforzheimer Zeitung hat sich ein Mann gemeldet, der sagt, er wisse, wo das Motorrad steht. Ein Freund habe die Suzuki GS 750 in einem Anzeigenblatt gefunden, spottbillig, wenige Kilometer, hervorragend erhalten. Entweder ein Schnäppchen oder ein faules Angebot. Der Freund habe sie dann gekauft. Vor zehn Jahren gab er das Motorradfahren auf. Seitdem stehe die Maschine in einer Garage in Böblingen.

Sollte sich die Meldung bestätigen, wäre das die Bestätigung für eine unbegreifliche Ermittlungspanne. Neben dem Motorrad verschwand auch das Auto, in dem der getötete Buback und seine ebenfalls getöteten Begleiter saßen. Auch das Fluchtauto, ein Alfa Romeo, ist spurlos verschwunden. Enthüllt hatte das der Sohn Bubacks.

Der Prozess geht am Dienstag weiter.

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