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Das Wiederaufnahmeverfahren im Fall Peggy hätte eine schöne Gelegenheit bieten können, den angekratzten Ruf der bayerischen Justiz ein bisschen zu polieren. Und über eine längere Strecke haben Staatsanwaltschaft und Landgericht in Bayreuth auch eine gute Figur abgegeben. Die Staatsanwaltschaft war so mutig, alle verwertbaren Spuren noch einmal neu zu untersuchen und formelle Ermittlungsverfahren wegen Mordverdachts gegen neue Verdächtige einzuleiten, obwohl das Urteil gegen den verurteilten Ulvi Kulac nach wie vor gültig ist. Aber der Hang zum Mauscheln und Kungeln ist in der Justiz  offenbar derart tief  verwurzelt, dass der Prozess schon vor dem ersten Verhandlungstag am 10. April von neuen Affären überschattet wird.

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