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Die Lehrerin Verena Brunschweiger wird gerade von Redakteuren, die ihre Haltung vermutlich als fortschrittlich beschreiben würden, für ihre These gefeiert, der Mensch möge ab sofort aus Klimaschutzgründen auf Kinder verzichten. Jedes neugeborene Kind verursache wieder eine neue Menge CO2 und beschleunige damit den, äh, Weltuntergang, oder so.

Dass diese Debatte es tatsächlich quer durch den ganzen Mediengarten schafft, ist aus mehreren Gründen absurd. Zum einen ist die These uralt. Die für ihre treffsicheren Prognosen gerühmten Weisen des Club of Rome haben sie schon vor einigen Jahren vertreten. Zum zweiten hat der Verlag von Frau Brunschweiger ihr Buch, in dem sie diese These vertritt, wirklich und wahrhaftig als Sachbuch der Kategorie Naturwissenschaft herausgebracht. Man kommt aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus.

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Bisher machte auch die Bild-Zeitung auf Klima-Weltuntergang. Seit heute nicht mehr. Auf  Seite 2 startet eine Serie unter dem zutreffenden Titel “Die CO2-Lüge”. Der Auftakttext stammt von Werner Weber. Weber ist Physik-Professor in Dormund. Er wagt es, den Einfluss der Sonne auf unser Klima für den bestimmenden Faktor zu erklären. Er bestreitet nicht, dass die Menschen mit fossilen Brennstoffen die Luft verpesten und es gute Gründe gibt, damit aufzuhören. Aber er sagt eben auch, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Tatsächlich gehe die Sonnenkraft gerade etwas zurück, was der Menschheit entgegenkomme. Wir gewinnen Zeit, unsere Technik weiterzuentwickeln. Werner schreibt damit übrigens nichts anderes als das, was Meteorologen sagen, wenn sie privat sprechen und sich sicher wissen, dass keine offizielle Instanz zuhört. Denn einstweilen ist jeder beruflich erledigt, der die falsche Meinung zum Thema wagt. Weber  ist etabliert. Er wird wissen, dass Grüne, sogenannte Klimaforscher in Potsdam und Hamburg (es gibt keine wissenschaftliche Disziplin namens Klimaforschung), die Profiteure des Uno-Weltklimarats, Herr Röttgen und andere über ihn herfallen werden. Und natürlich werden auch die einschlägigen Medien zuschlagen, gern auch GEZ-finanziert, die glauben, es reiche der Hinweis, dass Bild das Thema bringt. Denn dann, so das aufwändig gehegte Vorurteil, kann es ja nicht stimmen.