Beiträge

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Ramelow. Mellow. Marshmellow.

Bodo Ramelow, der neue Ministerpräsident von Thüringen, mag vorübergehend ein paar Tausend Protestbürger auf die Straße getrieben haben. Aber das gibt sich schnell (oder hat es schon?). Der Mann taugt einfach nicht zur Hasskappe, jedenfalls…

Ob die Linke Biermann wieder gern ausbürgern würde?

Zum deutschen Nationalfeiertag (dem wirklichen, nicht dem bürokratischen am 3. Oktober) hat Wolf Biermann mal wieder gezeigt, dass er ein gerader Typ ist. Hat sich in der DDR nicht den Mund verbieten lassen, lässt sich auch im Westen nicht…

#Wagenkecht: Noch 'ne nationale Sozialistin

Muss man auf jeden Dummenfang hereinfallen? Sarah Wagenknecht hat gesagt, es sei "eine Ohrfeige für Hunderttausende junge Menschen, die in Deutschland leben und von denen viele nie eine Chance bekommen haben", wenn die Bundesregierung jetzt…

Wählerstimmen machen nicht demokratisch

Die Debatte um die Überwachung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz ist skurril. Das häufigste Argument dagegen lautet, die Linke sei in vielen Landesparlamenten vertreten und dort demokratisch gewählt. Das ist natürlich richtig,…

Linken-Chefin Gesine Lötzsch scheitert mit Unterlassungsklage gegen die B.Z.

 Linken-Chefin Gesine Lötzsch ist mit einer Unterlassungsklage gegen die Berliner B.Z. gescheitert. Sie versuchte vergeblich, einen Meinungsartikel von Reinhard Mohr zu verbieten, in dem er ihre Haltung zur Atomkraft aufspießte.…

Genossin Gesine

Ich weiß, es ist nicht besonders modern, die DDR einen Verbrecherstaat zu nennen. Sie hat zwar Leute ermordet, eingesperrt, entführt, Eltern aus politischen Gründen die Kinder weggenommen und verdienten Genossen zur Adoption angedient,…

Links-Demagoge nach Sprengstoffanschlag: "Wir fordern die Polizei auf, ihre Angriffe zu stoppen"

In seltener Einigkeit haben die Berliner Stadtparteien den Anschlag aus einer linken Demonstration heraus auf Polizisten veruteilt. Nur die Linke wirkt dabei nicht besonders glaubwürdig. Ihr Parteichef Klaus Lederer konnte sich nur zu einer…

Lafontaines Abschiedswitz: "Wir sind die einzigen, die die Rezepte haben, die Finanzkrise zu bewältigen"

"Wir sind die einzigen, die die Rezepte haben, die Finanzkrise zu bewältigen", sagte Oskar Lafontaine heute auf dem Parteitag der Linkspartei. Es war zum Glück seine Abschiedsrede. Der Demagoge von der Saar, zu dessen Bilanz es gehört, die deutsche Wiedervereinigung bis in das Jahr 1990 hinein bekämpft zu haben, hat das politische Klima lange genug beschädigt. Er hat seinen Anteil daran, dass die SPD nach links rückte und die CDU mit sich zog. Er ist einer derjenigen, die dafür verantwortlich sind, dass in Sachen Wirtschaft bis hinein ins Kanzleramt Sündenböcke und Bauernopfer vorgeführt werden, um die Wirklichkeit ausblenden zu können. Er ist ein politischer Brunnenvergifter. Seine Methode nenne ich: Meinung ohne Ahnung.
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Der stilbewusste Mai-Krawallo kleidet sich im Rebel-Store ein

"Smash Capitalism" ist ein verkaufsfördernder Slogan, der gerade einem neuem Segment im Berliner Szene-Kapitalismus zu guten Profiten verhilft. Er findet sich auf T-Shirts, die die Spezialgeschäfte "Disorder - Rebel-Store" und "M99 Gemischtwaren mit Revolutionsbedarf" in Kreuzberg verkaufen. Jetzt, kurz vor dem 1. Mai, ist da so etwas ähnliches wie Weihnachten für den bürgerlichen Kapitalismus.

Arme Hertha: Wann verbieten EU und Regierung den Bayern und Schalke endlich die Gier nach Toren?

Der Sport ist bis heute leider immer noch eine politisch unkorrekte Zone. Ungerechtigkeiten sind dort an der Tagesordnung. Das sportliche Leistungsdenken widerspricht dem Gerechtigkeitsempfinden. Bayern und Schalke schießen viel mehr Tore als die Hertha. Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit. Dabei haben sich auch schlimme Worte im Sprachgebrauch festgesetzt, die schon lange auf den Index gehören. Etwa so etwas wie 1. Liga und 2. Liga. Das klingt wie Zweiklassenmedizin. Die Politik muss endlich reagieren, so, wie sie das sonst auch tut.