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Gelsenklüngel

Die nordrhein-westfälische CDU hat den 44-jährigen Oliver Wittke zum neuen Generalsekretär gewählt.  Seine Wahl ist, wie es aussieht, ein typisches Klüngel-Resultat, wie auch Wittke ziemlich typische Züge eines Klünglers aufweist. So richtig fiel mir das beim letzten Landtagswahlkampf in NRW auf, der für die CDU bekanntlich ziemlich desaströs endete. Ich vermute, dass Wittke seinen Anteil daran hatte, indem er nämlich scharfe Wahlkampfmunition, über die er möglicherweise verfügte, nicht verschoss. Was vermutlich wiederum klünglerisch zu erklären ist. Im privaten Kreis, so heißt es, soll Wittke einige Wochen vor der Wahl eine Begebenheit aus der VIP-Loge im Schalke-Stadion zum besten gegeben haben. Sie lautet, szenebekannte Sozi-Blogger und höherrangige Entscheider des öffentlichen Wasserversorgers Gelsenwasser hätten dort während eines Bundesligaspiels beim Bierchen traulich zusammengehockt. Diese Beobachtung war deshalb interessant, weil damals gerade die Affäre Gelsengate hochkochte.