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"Die Staatsanwaltschaft hat unsere Röntgenbilder verschlumpert"

Wo sind die Röntgenbilder, die womöglich beweisen, dass der tote Rudolf F. noch einen intakten Kehlkopf hatte, als er in die Klinik kam? "Die Staatsanwaltschaft hat unsere Röntgenbilder verschlumpert", sagte der Verwaltungsdirektor des Rhön-Klinikums Meiningen, Joachim Schaar. Diese Aussage ist brisant, denn es ist strittig, was auf den Röntgenbildern zu sehen war. Staatsanwaltschaft Meiningen und Rechtsmedizin Jena behaupten, der Kehlkopf von F. sei schon gebrochen gewesen, als er in die Klinik kam. Zwei Hamburger Pathologen bestreiten das. Die Frage, um die es dabei geht, lautet: Wurde F. in der Klinik umgebracht, oder starb er an den Folgen eines Unfalls zu Hause?