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Ramelow. Mellow. Marshmellow.

Bodo Ramelow, der neue Ministerpräsident von Thüringen, mag vorübergehend ein paar Tausend Protestbürger auf die Straße getrieben haben. Aber das gibt sich schnell (oder hat es schon?). Der Mann taugt einfach nicht zur Hasskappe, jedenfalls…

Buchenwald als Unesco-Welterbe: Falsches Nazi-Gedenken nach falscher Nazi-Terror-Bekämpfung

Die Landesregierung von Thüringen will das ehemalige KZ Buchenwald bei der Unesco als Welterbe schützen lassen. Der Vorstoß, vorangetrieben durch Kultusminister Christoph Matschie (SPD), wirkt wie ein missglückter Versuch, das Versagen…
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Rechtsmedizin-Chefin Mall: "Kann sein", dass es dem alten Mann doch besser ging, bevor er starb

"Der Mann war alt und krank". Diesen Satz sagte mir die Chefin der Jenaer Rechtsmedizin, Gita Mall, als ich sie nach den schweren Verletzungen am Hals des toten Rudolf F. aus Meiningen befragte. Als sei das eine Art von Erklärung für seinen mutmaßlich gewaltsamen Tod. Im Verlauf des Telefonats konfrontierte ich die Rechtsmedizinerin mit Zitaten und Fotos, und einige ihrer bisherigen Aussagen änderte sie daraufhin - etwa zum Befinden des alten Mannes am Tag vor seinem Tod oder über die festgestellten Spuren einer Strangulation. Weitere Fragen habe ich ihr per E-Mail geschickt - zum Fall Rudolf F. und zu einem neuen Fall, den ich demnächst hier vorstellen werde.
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Strangulations-Striemen vom Hemdkragen? Meininger Tageblatt greift den rätselhaften Tod des alten Mannes auf

Die Chefin der Jenaer Rechtsmedizin, Gita Mall, hat jetzt doch Fragen zum rätselhaften Tod des 96-jährigen Rudolf F. beantwortet, und zwar dem Meininger Tageblatt. "Eine Internet-Geschichte des Berliner Journalisten Christoph Lemmer macht in Meiningen die Runde", schreiben die Kollegen unter der Überschrift "Fremdschuld nicht feststellbar". Frau Mall erklärte der Zeitung: "Es bleibt ein unnatürlicher Tod, aber als mittelbare Folge des Sturzes, nicht aufgrund äußerer Gewalteinwirkung". Einiges, was sie der Zeitung sagte, widerspricht allerdings den Ermittlungsunterlagen und dem Obduktionsbericht ihres eigenen Instituts - der ihre Unterschrift trägt.