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Am 30. November wollen die Vereinten Nationen ein weiteres Paket mit anti-israelischen Resolutionen beschlie√üen. Israel ist offenbar der Teufel der Welt. Gerade erst hat das Land neun Verdammungen der Weltgemeinschaft kassiert. Nat√ľrlich stimmte die Bundesregierung auch gegen Israel, gemeinsam mit Holocaust-Leugnern, Kriegstreibern, Massenm√∂rdern, Sklavenhaltern, Feiglingen und Opportunisten. Israel muss schlimmer sein als die alle. Keiner der Holocaust-Leugner, Kriegstreiber, Massenm√∂rder, Sklavenhalter, Feiglinge und Opportunisten hat je so viele Verdammungen der Weltgemeinschaft kassieren m√ľssen wie Israel. Das war diesmal wenige Tage nach dem 9. November. Zum 9. November schaltete auch Heiko Maas seine zittrige Betroffenheitstonlage ein und schwadronierte √ľber die Reichspogromnacht. Bevor er sich dann in die antisemitische Front in der UN-Vollversammlung einreihte.

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Bundesau√üenminister Guido Westerwelle fordert ein Ende der Gewalt in Syrien. Hohooo! Das hat er garantiert auch schon mehr als drei Mal gesagt. Guter Au√üenminister. Was kann er schon daf√ľr, dass keiner ihm gehorcht? Lustig war heute auch, zu lesen, dass die EU die Sanktionen gegen das syrische Regime versch√§rft. Man werde jetzt nicht nur in den H√§fen kontrollieren, dass kein Schiff mehr mit Waffen dorthin f√§hrt, sondern auch in den eigenen Hoheitsgew√§ssern. Interessant fand ich an dieser Meldung vor allem, dass bisher keine Schiffe in unseren Hoheitsgew√§ssern kontrolliert werden. Immerhin geht alles nach Recht und Gesetz zu. Wir halten uns strikt an das V√∂lkerrecht und die Uno, also so, wie es s√§mtliche Bundestagsparteien gerne haben. Schauen also zu, wie Russland und China, die Assad offenbar bis heute hochr√ľsten, alles sabotieren, was dazu beitragen k√∂nnte, seinen Massenmord an seinem Volk zu stoppen. Freut Euch, tote Syrer. Ihr seid wenigstens v√∂lkerrechtlich korrekt gestorben.

Der Uno-Bericht √ľber angebliche Armut und Menschenrechtsverletzungen in Deutschland ist zu wesentlichen Teilen auf dem Mist von Attac gewachsen, wie heute auch Spiegel Online feststellt. Darin findet sich das Eingest√§ndnis, dass die Attac-Leute ihre Behauptungen tats√§chlich nur aus Zeitungsschnipseln zusammenstellten. H√ľbsche Best√§tigung f√ľr meine eigene Recherche gestern. Daraus l√§sst sich die These ableiten, dass es Attac nicht wirklich um die Darstellung von tats√§chlichen Verh√§ltnissen geht, sondern allein um politischen Einfluss, und zwar, ohne sich je einer Wahl gestellt zu haben.

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Die Uno-Studie √ľber angebliche Armut in Deutschland ist ein Witz. Anders kann man das nicht sagen. Mit den Fakten geht sie g√§nzlich freih√§ndig um. Die Urheber stammen gro√üteils aus Deutschland selbst, sind f√ľr linke Systemkritik bekannt und haben es geschafft, unter dem Label der Uno einen Hieb zu landen. Unterst√ľtzt werden sie von einem internationalen Gutachtergremium, in dem so ausgewiesene Super-L√§nder wie Wei√ürussland, √Ągypten oder Jordanien √ľber Deutschland richteten. Eine abenteuerliche Konstellation.

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Der libysche Diktator Muammar el Gadafi ist seit heute Menschenrechtsbeauftragter der UNO. Damit wurde einer der ekelhaftesten aller B√∂cke zum G√§rtner. Die UNO-Vollversammlung w√§hlte perverserweise Libyen und die Schweiz gleichzeitig in das Germium, das √ľber die Einhaltung der Menschenrechte auf der Welt wachen soll. Am selben Tag nahm die Berliner Polizei zwei libysche Agenten fest, die hier damit besch√§ftigt waren, Oppositionelle zu jagen.

Was Libyen unter Menschenrecht versteht, exerzierte das Land gleichzeitig im Fall des 9-j√§hrigen Ruben, dessen Eltern nebst allen anderen Passagieren bei einer Zwischenlandung in Tripolis ums Leben kamen. Im Krankenzimmer des Jungen versanstaltete Gadafis Propagandatruppe einen r√ľcksichtslosen Schaulauf. Kamerateams und eitle Funktion√§rsfatzkes, voran Gadafis “guter” Sohn Saif, gaben sich die Klinke in die Hand und lie√üen sich vor dem hilflosen Jungen ablichten. Sogar im OP lie√ü die libysche F√ľhrung Fotos schie√üen und an die Presseagenturen weiterleiten, die sie sogleich weltweit an die Redaktionen schickten.

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