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Im Namen des Weltklimas retteten die Grünen einen Auwald am Triftbach in Bad Aibling. Und das Trinkwasser retteten sie auch. Die Grünen-Politikerin Martina Thalmayr beschreibt auf der Webseite ihrer Partei, wie es dazu kam. Thalmayr möchte bei den Kommunalwahlen kommendes Jahr gerne Bürgermeisterin werden.

Als ich das erste mal über diese unsinnigen Pläne in meinem Blog und auf der Webseite der Grünen Bad Aibling geschrieben habe, hätte ich aber nie gedacht, wieviele Mitstreiterinnen und Mistreiter wir innerhalb kürzester Zeit sein würden. Unzählige Gespräche, Leserbriefe, Postings im Internet und andere Wortmeldungen haben klar gemacht: Das geht so nicht! Eine einzelne Stimme mag gerne überhört werden, aber dieser ganze Chor an kritischen Stimmen konnte nun niemand mehr ignorieren. Die Anträge wurden im Rat zurückgezogen. Wieder einmal habe ich gemerkt, wieviel stärker wir gemeinsam sind. 

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Geben wir’s doch zu: Es ist der pure Neid, der uns auf die US-Präsidentenwahl starren lässt. In Wahrheit finden wir so ziemlich alles an der US-Politik besser als an unserer. Da sind vor allem die beiden Kandidaten – die klassische Zusammenstellung für’s Duell. Mann gegen Mann. Einer wird gewinnen, der andere verlieren. Wie fad dagegen die Wahlkämpfe in good old Germany: Langweilige Parteien mit langweiligen Programmen, deren immer vier bis sechs an der Zahl, die allesamt schön ausgewogen (langweilig!) berücksichtigt werden müssen, egal, ob sie sich wiederholen oder aneinander vorbeireden. Nicht einmal das sogenannte Kanzler-Duell kann es mit seinen Pendants in den USA aufnehmen. Merkel gegen Steinbrück – mei, wo ist da bitte die Spannung?

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Publizistische Unterstützung (hier von der SZ) wird nichts nützen. “Banken zerschlagen” klingt zwar super, aber schon beim oberflächlichem Hinschauen bleibt nichts davon bestehen

Kann man die Weichen noch falscher stellen? Schon zu Beginn der SPD-Kampagne türmen sich Widersprüche auf, die das Ende vorhersehbar machen: Angela Merkel wird Bundeskanzlerin bleiben, und Peer Steinbrück darf  weiter als Autor und Vortragsreisender Geld verdienen – falls nach der verlorenen Wahl noch jemand für seine Ansprachen bezahlen will. Weiterlesen

Es ist mal wieder Wahlkampf in Berlin. Den nehmen die Parteien der deutschen Pleite-Hauptstadt so ernst, dass sie dafür fünf Millionen Euro ausgeben. Wohl vergebens, denn die Menschen wissen ganz gut, was sie von Wahlwerbung zu halten haben, nämlich wenig bis nichts. Eine Studie der Penn State Universität kommt zu einem Resultat, das der eine oder andere vermutlich aus persönlichen Gesprächen kennt: Niemand glaubt die Reklame der Parteien, aber jeder glaubt, alle anderen würden sie glauben.

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Das wünsche ich mir auch in Berlin: Wasserbetriebe, die “recherchierenden Journalisten” ihre Scanner zur Verfügung stellen. Einfach so. Kein Witz: “Wenn recherchierende Journalisten in den Räumen der GELSENWASSER AG in Gelsenkirchen erscheinen, stellt ihnen die Pressestelle des Unternehmens auf Wunsch auch technische Ressourcen wie Kopierer oder Scanner zur Verfügung”, schreibt Gelsenwasser auf seiner Webseite. Und fügt hinzu: “Einblick in gescannte Dokumente und deren Weiterverarbeitung nehmen wir selbstverständlich nicht. Die Beziehung zwischen unserer Pressestelle und Journalisten beruht auf gegenseitigem Vertrauen wie bei vielen anderen Pressestellen auch”.

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