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Die Welt ist keineswegs kaputt. Die Welt ist schön. Das Leben ist lebenswert. Und wer etwas anders behauptet, der lebt in einer Scheinwelt. Die Welt geht auch nicht morgen unter. Voraussichtlich auch nicht nächstes Jahr. Auch 2020 werden wir wieder Weihnachten feiern. Und wohl auch 2021. Und lange danach auch noch. Und immer wird es geben, was es unter Menschen immer gab: Zukunft und Hoffnung.

Ist es nicht verrückt? Einerseits malen Klima-Apokalyptiker den kurz bevorstehenden Zusammenbruch unserer Gesellschaften an die Wand und propagieren ein Leben als Selbstversorger in sektenartigen, bewaffneten Gemeinschaften – eine Art Artamanentum, nur eben nicht öko-nazistisch, sondern öko-links.

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In den USA habe ich mal einen deutschen Zuwanderer getroffen, der eigentlich sehr zufrieden mit seinem Leben war. Nur nicht zu Weihnachten. Da überkomme ihn jedes Jahr heftiges Heimweh nach Deutschland. Die Amis, sagte er, hätten nicht den geringsten Sinn für diese still-fröhliche Melancholie mit Kerzenschein und den typischen weihnachtlichen Gerüchen. Diese grelle, laute Inszenierung namens Christmas, gern auch X-mas genannt, sei einfach nichts für sein deutsches Gemüt. Kann ich gut verstehen. So toll ich Amerika finde – Weihnachten können sie einfach nicht. Zwar ist das penetrante Christmas-Getöse dank Coca Cola, dem von Coca Cola erfundenen Weihnachtsmann, den von Coca Cola bezahlten Medien und den von Coca Cola geliebten Einzelhändlern inzwischen auch bei uns uns angekommen. Aber es gibt eben auch noch Tannenbäume, echte Kerzen, und sogar eine typisch weihnachtliche Atmosphäre im Zimmer, wenn alle beisammen sitzen und manche ausnahmsweise sogar mal für eine Stunde oder länger die Glotze abschalten und statt Last Christmas womöglich was Klassisches aus dem Lautsprecher kommt. Wenn alle ein paar Takte ruhiger und friedlicher gestimmt sind als sonst. Ich wünsch Euch ein frohes Weihnachtsfest!