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So sind sie, unsere Profifußballer. Schon beim Frühstück das Nationaltriikot an und immer ein Glas Nutella zur Hand. Jedenfalls will uns die Werbung das einreden

Eigentlich stehe ich nicht besonders auf Sascha Lobo, aber der Grundgedanke, auf den er seine letzte Spiegel-Online-Kolumne baut, ist so simpel wie bestechend und wahr: Nicht Facebook und Twitter bilden eine virtuelle Kunstwelt ab, sondern die klassische PR, die glaubt, über die traditionelle Presse mit den Massen zu kommunizieren. Twitter und Facebook, sagt Lobo, seien dagegen Abbilder der realen Welt. Das ist unbestreitbar wahr, trifft aber nicht nur die PR, sondern die gesamte Medienwelt.

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Wäre das Leben doch wie in der Werbung: Das richtige Deo unter die Achsel sprühen, und die schönsten Frauen reißen sich um dich. Der 26-jährige Inder Vaibhav Bedi nahm die sexy Fernsehreklame von Axe ernst, nur interessierte das leider keine Frau. “Ich habe es sieben Jahre lang benutzt, aber kein Mädchen kam zu mir.” Darum hat Bedi jetzt den Unilever-Konzern, dem die Marke Axe gehört, auf 26.000 Dollar Schadensersatz verklagt.

Er sei depressiv und habe einen “psychologischen Schaden” erlitten, argumentiert der Ärmste. Die Axe-Werbung habe ihn in die Irre geführt.  “Sie behauptet, Frauen stehen auf dich, wenn du Axe verwendest.” Gerichtsmitarbeiter in Delhi haben angeblich Bedis angebrochene Axe-Flakons beschlagnahmt und untersuchen mit forensischen Methoden die Reste seiner Duschgels, Deos, Haarshampoos und -gels.

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