Dieses Video zeigt die Präsentation eines Gerätes, das – wieder einmal – das Zeug für eine wirkliche Revolution hat. Es handelt sich um den vermutlich ersten 3D-Drucker, der sich mit einem privaten Haushaltsbudget bezahlen lässt. Das Ding soll 1000 US-Dollar kosten. 3D-Drucken bedeutet: Auf dem Computer wird ein dreidimensionaler Gegenstand entworfen, dann wird „drucken“ gedrückt, und das Gerät bannt nicht ein Abbild des Gegenstandes zweidimensional auf Papier, sondern gießt Schicht für Schicht den Gegenstand selbst. Statt mit Tinte wird der 3D-Drucker mit dem Plastikmaterial gefüllt, aus dem er den Gegenstand produziert. Werden wir so etwas mögen? Wir werden es lieben! Unsere Heime werden schlagartig mit selbst gestalteten Gadgets gefüllt sein, die das Leben schöner und einfacher machen. Werden wir es hassen? Definitiv! Wir werden über nutzlosen Plastikkram fluchen, den wir selber geschaffen haben und trotzdem süchtig danach sein, ständig neue Dinge zu modellieren und auszudrucken. Wird es die Wirtschaft verändern? Absolut! Auto- , Motorrad- und andere -designer werden ihre Entwürfe dreidimensional ausdrucken. Der Aufwand für umständliches Modellieren entfällt. Zugangshürden fallen, weil plötzlich jeder, der sich berufen und talentiert fühlt, ohne großen Aufwand in einer Liga mitspielen kann, die bisher ausgesprochen exklusiv war.

2 Kommentare
  1. Thomas N. sagte:

    Hallo!

    Zitat: „Zugangshürden fallen, weil plötzlich jeder, der sich berufen und talentiert fühlt, ohne großen Aufwand in einer Liga mitspielen kann, die bisher ausgesprochen exklusiv war.“

    *hüstel* Ich dachte immer, zu den Zugangshürden zählen vor allem Wissen + Ausbildung für die jeweiligen Berufe, vielleicht auch Kreativität und Erfahrung – aber da irrte ich mich wohl. Die einzige Zugangshürde ist halt nur, ob man einen 3D-Drucker hat oder nicht. 3D-Drucker sind nämlich wichtiger als Kreativität. :-)

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