Als kleines Kind kam Daeng Khamlao mit ihrer Mutter nach Deutschland. Ihre Eltern vergaßen einen Eintrag in ihrem Kinderpass und das Original ihrer Geburtsurkunde. Als Konsequenz ist ihr Aufenthaltsstatus bis heute ungeklärt - und, dank zusätzlicher Behördenschlamperei, auch der ihres Sohnes (2), der eigentlich deutscher Staatsbürger ist. !--more-- Die Schauspielerin Daeng Khamlao (27, Foto) benennt ihre Herkunft eher …

Bisher sprach Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit immer von “arm, aber sexy”, wenn er seine Politik lobte. Neuerdings spricht der Senat von “Green Economy” und “Industriepolitik”. Dieser Beitrag entstand für das Magazin Wirtschaftswunder-BB. Am Ende findet sich ein Interview mit Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf zum Anhören. 

Es ist, als beginne gerade ein neues Zeitalter. Über Jahrzehnte haben die Berliner Parteien die Industrie eher stiefmütterlich behandelt. Noch bis vor kurzem galt die Dienstleistungsbranche als Zauberbranche, die der Stadt zu wirtschaftlicher Prosperität verhelfen sollte. Im Wahlkampf 2006 meinte der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit noch, es sei ihm gleichgültig, ob ein Arbeitsplatz in der Industrie oder im Servicesektor entstehe, Hauptsache, er entstehe. Nicht viel anders klang es vor der Ära Wowereit, als Eberhard Diepgen die Senatspolitik verantwortete.  Weiterlesen

Ich wollte kurz darauf hinweisen, dass die beiden Schweizer Geschäftsleute, die Herr Gadhafi sich neulich gekrallt hatte, jetzt von einem libyschen Gericht zu 16 Monaten Haft verurteilt wurden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich daran erinnern, dass die bulgarischen Krankenschwestern, denen es ja ähnlich erging, während ihrer Haftzeit grausam gefoltert und gequält wurden. Jetzt, während Ihr das lest, schreit vielleicht gerade einer der beiden Schweizer vor Schmerz, während sein Folterer schmierig grinst und mit der Lieblingsantwort aller Folterer in Hollywood-Filmen antwortet: Schrei nur, hier hört Dich keiner.

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Erneut berichtet die Berliner Morgenpost über den "Arzt, der das Rätsel um Rosa Luxemburg löst". Damit ist Michael Tsokos gemeint, Chef der Berliner Rechtsmedizin. Man kann den Artikel sehr fix überreißen, wenn man gleich auf den letzten Absatz kommt. Da steht folgendes:

"Auch, wenn viele Indizien dafür sprechen, dass es sich bei der unbekannten Fettwachsleiche tatsächlich um die tote Revolutionäri…

Es klang wie eine Sensation: Mit hoher Wahrscheinlichkeit sei die Leiche der KPD-Ikone Rosa Luxemburg in einem Museumskeller der Berliner Charité gefunden worden, behauptet der Chef der Berliner Rechtsmedizin, Michael Tsokos. Sein Vorgänger Volkmar Schneider und der Buchautor Klaus Gietinger wiederlegen seine Darstellung jetzt detailliert. Demnach ist etwas anderes wahrscheinlich - dass Tsokos einen PR-Coup gelandet hat, um die Auflag…

UPDATE

Der überraschende Tod des Berliner Rechtsmediziners Helmut Maxeiner hat etliche seiner Kollegen in Moabit nachvollziehbarerweise schockiert. Institutsleiter Michael Tsokos soll, so erfahre ich gerade, intern verbreiten, Maxeiner sei eines natürlichen Todes gestorben. Das ist durchaus möglich. Seine Potsdamer Kollegen, die Maxeiners Leichnam inzwischen obduziert haben, fanden tatsächlich keinen Anhaltspunkt für einen Suizid. Bisher jedenfalls. Denn ich habe noch etwas weitere…

Der Berliner Rechtsmediziner Helmut Maxeiner ist vergangenes Wochenende überraschend gestorben. Ein Spaziergänger fand ihn neben seinem Fahrrad tot auf einem Bürgersteig des Stahnsdorfer Ortsteils Sputendorf. Das bestätigte eine Polizeisprecherin. Sein Leichnam befindet sich in der Potsdamer Gerichtsmedizin, wo jetzt die Todesursache untersucht wird. Die Potsdamer Kriminalpolizei ermittelt. Er wurde 57 Jahre alt. Maxeiner war in der Rechtsmedizin der Berliner Charit…

Vor 60 Tagen wurde der neue Bundestag gewählt, vor 28 Tagen die neue Bundesregierung. Normalerweise soll jede neue Regierung 100 Tage Zeit bekommen bis zur ersten Bilanz. Angesichts des Totalausfalls der FDP halte ich mich nicht daran.

Nehmen wir die Mehrwertsteuer. Sie soll für Hoteliers gesenkt werden. Warum gerade Hoteliers? Das ist nichts anderes als Staatskorruption. Eine Klientel soll gekauft werden. Die korruptive Absicht wird schon daran deutlich, dass die Planer der Regierung vergessen hatten, sich die Geschäfte der Hoteliers genauer zu besehen. Jetzt haben sie den Salat gleich mehrfach: Einmal, weil Hoteliers auch Essen servieren, das nach neuestem Stand (aber der kann sich minütlich ändern) zur bisherigen Mehrwertsteuer serviert werden soll, andererseits, weil einige Bundesländer nicht mitspielen, so das ebenfalls schwarz-gelbe Schleswig-Holstein. Dass FDP-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle jetzt ein “Machtwort” verlangt, passt ins Bild. Der Mann baut an einem korrupten Klientelstaat mit zentraler Befehlsinstanz. 

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Der Berliner Senat weiß, was wirklich wichtig ist. "Wir stellen uns planerisch auf den Klimawandel ein", verkündet Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer. Die Stadtväter der deutschen Hauptstadt rechnen damit, dass die Durchschnittstemperaturen bis zum Jahr 2050 um 2,5 Grad steigen werden, was Wissenschaftler keineswegs für sicher halten. Für diesen Fall planen sie helle, reflektierende Fassadenfarben, Luft spendende Alleen-Schneisen und Sprühwasser-Kaskaden, die die Luft kühlen sollen.  Weiterlesen

Das Urteil über rechtsextreme Antisemiten ist sehr simpel. Sie sind zum Kotzen. Ende der Durchsage.

Der Umgang mit linksextremen Antisemiten ist nicht so simpel. Sie sind zwar nicht minder zum Kotzen, aber sie stehen leider näher am gesellschaftlichen und publizistischen Mainstream. Wenn sie Juden verprügeln und “Judenschweine” brüllen, dann fegt kein Empörungs-Sturm durchs Land. 

Jetzt erwischte es in Hamburg den jüdischen Filmemacher Claude Lanzmann. Im Spiegel schilderte er, wie Linke die Vorführung seines Films “Warum Israel” gewaltsam verhinderten. Dabei beschimpften sie, so sagt es Lanzmann, die einlaufenden Gäste als “Judenschweine”. Ein Augenzeuge, Lennart K., habe zurückgerufen: “Jetzt sagt Ihr endlich, was Ihr denkt.” Darauf gingen die Linken mit Gürteln und Knüppeln auf Lanzmann und seine Gäste los. Vorher hatten sie in militärischer Kleidung und militärischem Gebaren eine Art Grenzpatrouille errichtet und die Gäste am Betreten des Kinos im Hamburger Schanzenviertel gehindert. Lanzmann sagte, es sei das erste Mal gewesen, dass eine Vorführung eines seiner Filme verhindert worden sei. 

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