I would like to say the world is NOT over populated. As a matter of Fact every human in the world (6 billion) would fit into the state of Texas and have 15 square feet of space each! That leaves the rest of the entire world to raise crops for food and explore for natural resources. I say God bless the big families!!

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Ich vinde, di rechtschraibrevorm graift vil tsu kurts. Ainzelne wörter ainer länkst välligen logischen renowirung tsu untertsijen sowi ein par kommasetsungen tsu verändern – dass ist ja gants nätt. Aber es ist inkonnsekwännt. Hättn di revormer di sache tsu ände gedacht, wäre ir wärk als genijales wärk der menschaitsgeschichte gewürdicht worrden. Ainige wenige, ainersaits an gesprochener sprache orijentirte, anderersaits logische regeln hätten genükt. Die vergässenen rechtschraibregeln lauten:

Überflüssigge buchstaben, di man zumm schrifftlichen ausdrukk der sprache nicht benötikt, werden aus dem alfabet heraußgenommen. Völlich antikwirt sind buchstaben, di lediglich zwai aufainander stoßende konsonanten ausdrükken. So beschtet das „Z“ tatsächlich aus den lauten „T“ und „S“. Das „Q“, maist in verbindung mit dem „U“, wirrd als „K“ und „W“ gesprochen. Wäk damit. Entbärlich ist auch dass „F“. Schon in der ärsten klasse lärnen wir, dass beide buchstaben als „FFFFF“ oder auch „VVVVV“ gesprochen werden. Einer von beiden ist also überflüssich. Wir haben uns entschiden, dass „F“ zu straichen.
Kurts gesprochene wokale werden dadurch gekännzaichnet, dass inen gedoppillte konnnsonanntn vollgen. Ausnamen werden appgeschafft. Statt „Sack“ schraiben wir „sakk“.
Dass denungs-e nach dem i isst folglich überflüssich.
Übahaupt werden alle wokale stränng lautorijentirt verwänndit.
Auch zusammengesätzte wokale werden konsekwännt lautorijentirt geschriben. Dass hun legt künnftich allso kaine „Eier“, sondern aia.
Di kommasetsung follgt allain dem sprachlichin sinn.
Großbuchstaben gibbt äss nur tsu beginn aines sattsis.

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Sonderbar: Bisher dachte ich immer, Zwang und freie Wahl seien Gegensätze. Aus Frust über ein erfolgreiches Volksbegehren für verbindlichen und zeugnisrelevanten Religionsunterricht hat Berlins rot-rote Senatsszene diesen Gegensatz jetzt aufgehoben und ein verräterisches neues Wort geschaffen: Wahlzwang.

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Potsdamer-Platz-Arkaden in Berlin. Jeden Tag wälzen sich um die 100.000 Kunden und Neugierige an den Geschäften vorbei. Mit netten Aktionen unterstützt die Center-Leitung die Kauflust. Jetzt, vor Ostern, stehen auf der Hauptallee im Parterre 2,50 Meter hohe bemalte Ostereier. Bemalt und mit Info-Täfelchen versehen. Sie sollen „eine ungewöhnliche Sicht auf Berliner Befindlichkeiten“ bieten, gemalt und betextet von einem Künstler namens Knut Weise. Weiterlesen

Eigentlich hatte ich heute vor, über eine Rede von Hans Modrow zu berichten, dem früheren Dresdner SED-Bezirkschef, quasi Honeckers Gouverneur in einem Teil des von Ulbricht zerschlagenen Sachsen, das heute wieder als komplettes Land existiert. Eingeladen hatte ihn ein Verein namens Rotfuchs. Modrow wollte seine Sicht auf die „Vorkommnisse der Jahre 1989/90“ schildern, wie es in der inzwischen aus dem Netz gelöschten Veranstaltungsankündigung hieß. Die Räume dafür stellte die Volkssolidarität, ein gemeinnützig anerkannter Verein, der das Ende der DDR überlebte, heute Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband ist und nicht zuletzt von Steuergeldern lebt. Weiterlesen