Beiträge

Sie habe es es schon wieder getan. Arte kann es nicht lassen, dieses vermeintlich grenzüberschreitende Kulturfernsehen zum Nutzen der Menschheit (oder so). Mit „Gaza: Ist das ein Leben“ haben sie wieder einen antiisraelischen und antijüdischen Hassfilm veröffentlicht. Warum es sich um einen Hassfilm handelt hat mena-watch detailliert beschrieben. 

Wie schon in früheren Fällen weigerte sich Arte, Fragen von Kritikern respektvoll zu beantworten. Mit respektvoll meine ich: So, dass Kritiker ernst genommen werden und sich ernst genommen fühlen können. Arte reagierte wie üblich arrogant und hochherrschaftlich. Man tippte ein belangloses, verharmlosendes, jeden Fragesteller verächtlich machendes sogenanntes Pressestatement zusammen. Auf das verwies Arte dann Fragesteller und Kritiker. Diese Methode heißt: Was hier zu fragen gestattet ist, bestimmen wir.

Weiterlesen

Es tut nicht gut, ständig vor der Glotze abzuhängen

Typische öffentlich-rechtliche Schizophrenie: Einerseits betreiben sie den KiKa, der unter irreführenden Etiketten Eltern das gute Gefühl vermittelt, ihrem Nachwuchs mit niveauvollen Sendungen etwas Gutes zu tun. Andererseits betreiben sie das Bildungsprogramm arte für den Staatstragenden, der sich für intellektuell hält. Für den senden sie heute Abend um 21.45 Uhr die möglicherweise sehenswerte Doku “Fernsehen aus dem Fläschchen”. Die beschäftigt sich mit den Folgen spezialisierter Fernsehsender für Kleinkinder in den USA (über den KiKa reden sie da nicht. Natürlich nicht.)

Weiterlesen