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Bisher machte auch die Bild-Zeitung auf Klima-Weltuntergang. Seit heute nicht mehr. Auf  Seite 2 startet eine Serie unter dem zutreffenden Titel „Die CO2-Lüge“. Der Auftakttext stammt von Werner Weber. Weber ist Physik-Professor in Dormund. Er wagt es, den Einfluss der Sonne auf unser Klima für den bestimmenden Faktor zu erklären. Er bestreitet nicht, dass die Menschen mit fossilen Brennstoffen die Luft verpesten und es gute Gründe gibt, damit aufzuhören. Aber er sagt eben auch, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Tatsächlich gehe die Sonnenkraft gerade etwas zurück, was der Menschheit entgegenkomme. Wir gewinnen Zeit, unsere Technik weiterzuentwickeln. Werner schreibt damit übrigens nichts anderes als das, was Meteorologen sagen, wenn sie privat sprechen und sich sicher wissen, dass keine offizielle Instanz zuhört. Denn einstweilen ist jeder beruflich erledigt, der die falsche Meinung zum Thema wagt. Weber  ist etabliert. Er wird wissen, dass Grüne, sogenannte Klimaforscher in Potsdam und Hamburg (es gibt keine wissenschaftliche Disziplin namens Klimaforschung), die Profiteure des Uno-Weltklimarats, Herr Röttgen und andere über ihn herfallen werden. Und natürlich werden auch die einschlägigen Medien zuschlagen, gern auch GEZ-finanziert, die glauben, es reiche der Hinweis, dass Bild das Thema bringt. Denn dann, so das aufwändig gehegte Vorurteil, kann es ja nicht stimmen.

Rechtlich gesehen ist die Aktion nicht ganz koscher: Die Bild-Zeitung verschenkt zurzeit Tippscheine für die europaweite Euro-Millionen-Lotterie. Die Teilnahme ist in Deutschland verboten. Das steht im Glücksspiel-Staatsvertrag, den die Bundesländer unterzeichnet haben und der Gesetzeskraft hat, so ähnlich wie der Rundfunkstaatsvertrag, der ARD und ZDF ihr Gebührenmonopol sichert. Sinn des Glücksspielstaatsvertrags ist das Glücksspielmonopol der Länder, auch, wenn die Politiker immer fürsorglich behaupten, ohne sie würde die zügellose Massen-Glücksspielsucht ausbrechen. Alle, bis auf einen.

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