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Man muss einfach mal bei vollem Bewusstsein zur Kenntnis nehmen, was nach dem Totalscheitern der Sicherheitsbehörden im Fall Anis Amri so alles an Unfug gesagt wurde. Da war die Rede von einem „Fahndungserfolg“, was angesichts der Vorgeschichte völlig irrwitzig ist. Ein polizeibekannter Knastbruder plant Terror vor den Augen des Staates. Er soll versucht haben, sich ausgerechnet bei einem V-Mann der Polizei eine Waffe zu besorgen. Er war als Asylbewerber abgelehnt worden, stand monatelang unter Beobachtung, vertickte offenbar im Görlitzer Park in Berlin Drogen und einiges mehr. Und dennoch entließ ihn der Staat eines Tages aus seinem Blickfeld, worauf er dann – vorausgesetzt, die Infos stimmen alle – einen Lkw kaperte, den Fahrer tötete, auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz Menschen totpflügte, anschließend lässig in den nächsten Zug nach Frankreich stieg, anschließend lässig in den nächsten Zug nach Mailand stieg, wo er dann auf Nachfrage eines Polizisten nicht seinen Pass, sondern seine Pistole aus der Tasche zog. Irre.

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