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Es ist ja gerade Mode, bei jeder Gelegenheit auf die Medien und die Journalisten einzuprügeln. Und es ist unbestritten wahr, dass die Masse falscher Eilmeldungen zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum NPD-Verbotsverfahren entsetzlich peinlich waren. Ooo-kay! Aber zu denken geben sollte einem doch, dass es so viele Kollegen waren, die da beteiligt waren. Und die waren bestimmt nicht alle einfach nur zu doof.

Nur ein Teil der Falschmeldungen kann nämlich als peinlich pur verbucht werden: Diejenigen, die stumpf Spiegel Online kopierten (statt auf die dpa zu hören, die von Anfang an richtig lag). Die anderen, die mit eigenen Reporter im Gericht vertreten waren, waren zwar auch peinlich, könnten aber eine Entschuldigung geltend machen – nämlich die sprachliche Unverständlichkeit der Justiz.

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