Beiträge

Die FAZ profiliert sich schon seit einiger Zeit als bisweilen fundamentalistischer Netzkritiker. Vor allem die „Giganten“ Google und Facebook stehen auf dem Zettel von Redaktion und externen Autoren. FAZ-typisch muss dabei möglichst beeindruckende Fallhöhe her. Es geht um Grundlegendes, vor allem um die Meinungsfreiheit. Aus Fallhöhe wird aber schnell Absturzhöhe, wenn die Argumentationstiefe nicht hinterherkommt.

„So zensiert Facebook“, schrieb das Zeitungsportal. Worum geht es? Facebook habe ein paar Bilder gelöscht, auf denen knutschende Schwule oder Lesben oder auch ein künstlerisch fotografierter nackter Mann mit Beinprothese zu sehen waren. Facebook habe sich damit gerechtfertigt, auch Kinder oder Angehörige aller möglichen Religionen seien auf seinen Seiten unterwegs, worauf der FAZ-Autor rhetorisch fragt: Weiterlesen

Ein Gastautor mit russisch klingendem Namen durfte heute auf faz.net eine antiamerikanische Hetzschrift veröffentlichen, in der er zum einen Chinas Internetzensur preist und die USA mit einem äußerst kruden Argument des digitalen Imperialismus zeiht. Dieser Beitrag reiht sich in einen Reigen absonderlicher Statements, die insbesondere das Feuilleton der FAZ seit längerer Zeit immer wieder bringt, um seine grundsätzliche Abneigung gegen alles Digitale zum Ausdruck zu bringen.

Weiterlesen