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Die Fakten. In der Nacht auf Montag umstellten libysche Polizisten die Botschaft der Schweiz in Tripolis. Sie drohten damit, die diplomatische Vertretung unseres Nachbarlandes zu stürmen. Libyens Außenminister sprach von „Maßnahmen“, die ergriffen würden, sollte der Schweizer Geschäftsmann Max Göldi nicht die Botschaft verlassen und sich der Polizei stellen. Göldi ist einer der beiden Schweizer, die im Sommer 2008 in Libyen festgenommen und zu 16 Monaten Haft und 1100 Euro Geldstrafe verurteilt worden waren. Die beiden hatten das Pech, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Kurz davor hatte die Polizei in Genf den Sohn Gadhafis, Hannibal, und seine Frau festgenommen, weil sie zwei Hausangestellte verprügelt hatten. Die Festnahme der beiden Schweizer war offenbar ein Racheakt von Vater Muammar, der zur Satisfaktion seines Sohnes wenig später dann auch vor der Uno die Zerschlagung der Schweiz und die Aufteilung ihres Territoriums unter den Nachbarn Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich forderte.

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Ich wollte kurz darauf hinweisen, dass die beiden Schweizer Geschäftsleute, die Herr Gadhafi sich neulich gekrallt hatte, jetzt von einem libyschen Gericht zu 16 Monaten Haft verurteilt wurden. Bei dieser Gelegenheit möchte ich daran erinnern, dass die bulgarischen Krankenschwestern, denen es ja ähnlich erging, während ihrer Haftzeit grausam gefoltert und gequält wurden. Jetzt, während Ihr das lest, schreit vielleicht gerade einer der beiden Schweizer vor Schmerz, während sein Folterer schmierig grinst und mit der Lieblingsantwort aller Folterer in Hollywood-Filmen antwortet: Schrei nur, hier hört Dich keiner.

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