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AKTUALISIERTE FASSUNG HIER. Die Chose mit den Griechen (und Portugiesen und Spaniern, demnächst wohl auch Italienern und Iren) ist nicht so schwer zu verstehen, wie die Lektüre der Zeitungen oder die verquasten Tagesschau-Nachrichten uns weismachen. Gänzlich einfach zu verstehen ist zudem, dass jeder von uns es am eigenen Geldbeutel merken wird, wenn wir den Griechen aushelfen.

1. Bis zum Jahresende muss Griechenland 54 Milliarden Euro an seine Gläubiger zurückzahlen, allein im April und Mai 20 Milliarden Euro. Dazu ist das Land nicht in der Lage. Es muss – MUSS! – darum neue Schuldscheine ausstellen, und zwar in mindestens der Höhe, die im April und Mai fällig wird. In der Vergangenheit war so etwas kein großer Akt. Wenn ein Staat Schuldscheine auf den Markt bringt, finden sich bisher immer Abnehmer. Jetzt nicht mehr. Bereits die letzte Ausgabe von griechischen Papieren fand nicht genug Kundschaft. Das Land bekam weniger Geld als erhofft. Die Chancen stehen hoch, dass sich jetzt noch weniger finden, trotz hoher Zinsen von inzwischen um die 6 Prozent. Das bedeutet, dass Griechenland einen Teil seiner fälligen Schulden nicht wird zurückzahlen können. Der Staat ist also bankrott.

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