Beiträge

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk erfüllt einen Auftrag in dreierlei Hinsicht: Information, Bildung und Unterhaltung. Ken Jebsen gehört definitiv nicht in die Kategorie Unterhaltung, das hat der RBB jetzt klargestellt. Also ist seine Sendung als Bildung oder Information gedacht – auch künftig, denn seine Schwadronier-Show bleibt im Programm von Radio Fritz. Programmdirektorin Claudia Nothelle begründet das in einer Pressemitteilung des Senders so:  “Ken Jebsen ist ein Moderator, der die jungen Hörerinnen und Hörer für Politik und Demokratie begeistern und sie zum Mitwirken anregen will”. In der Erklärung folgt dann ein etwas kryptischer Satz der Programmdirektorin: “Wir mussten aber leider erkennen, dass er in manchen Fällen die Grenze überschritten hat”. Welche Grenze, das behalten die RBB-Verantwortlichen für sich.

Weiterlesen

Schon wieder was über Ken Jebsen? Ja, denn der RBB scheint sich nicht dazu durchringen zu können, dem Antisemiten, Hetzer und Verschwörungstheroretiker Jebsen endgültig das Mikrofon wegzunehmen. Tatsächlich stehen Programm- und Senderleitung offenbar immer noch hinter ihm. Vielleicht sollten die Herrschaften einmal in schriftlicher Form zu sich nehmen, was Jebsen sonst nur durchs Mikrofon hechelt. Gelesen wirkt es stärker auf die Ratio und nicht so emotional wie beim Hören. Und man bemerkt schneller, dass da was nicht stimmen kann – etwa, wenn er Facebook zur CIA-Verschwörung erklärt.

Weiterlesen

Der Berlin-Brandenburgische RBB hat laut Sender-Sprecher Volker Schreck seine Server-Landschaft untersucht und bestreitet, dass Geräte des RBB an der gestrigen Attacke auf das Blog achgut.de von Henryk M. Broder beteiligt waren. Diese Urheberschaft hatte Broder geäußert. Achgut.de war stundenlang nicht erreichbar. Der zeitliche Ablauf legt nahe, dass die Attacke mit der Diskussion um RBB-Moderator Ken Jebsen zu tun hat. Detail…

Das Blog von Henryk M. Broder ist nach wie vor off, und beim öffentlich-rechtlichen RBB geht jetzt die interne Recherche los, ob ein Server des eigenen Hauses die Broder-Seite attackiert. Genau das schrieb der Attackierte mir vor wenigen Minuten und bestätigte auf meine Nachfrage, ob der Vorwurf ernst gemeint sei, mit einem kurzen "ja". RBB-Sprecher Volker Schreck hat davon bishe…

Seit dem frühen Nachmittag ist die Seite achgut.de vom Netz. Offenbar gibt es einen Zusammenhang zur Affäre des frisch geschassten Moderators Ken Jebsen. Henryk M. Broder teilte mir auf meine Anfrage gerade per Mail mit: "Eine Attacke von einem RBB-Server". Zur Erinnerung: Broder hatte u.a. antisemitische Tiraden Jebsens verlinkt und eine üble Schmäh-Botschaft des Moderators öffentlich gemacht. !--more-- Fortsetz…

Wer die Augen vor der Vergangenheit verschließt, der wird blind für die Gegenwart. Mit diesem netten eingespielten Introsatz begann RBB-Moderator Ken Jebsen eine seiner KenFM-Sendungen bei Radio Fritz, in der er sinngemäß folgenden Schwachsinn daherschwadronierte: Weil wir hier so viel Fleisch essen, hungern die Menschen in Afrika. Außerdem wäre Fleisch viel teurer, wenn wir weniger davon kaufen würden (ich habe mehrmals hingehört: Exakt so lautete seine Aussage). Das wäre auch gut so, weil Lebensmittel sowieso viel zu billig seien. Wir müssten also nur weniger Fleisch essen, und alles wäre gut. „Es wäre so einfach“, stöhnte er auf, und seine dekorative Komoderatorin, die ihn während seiner Wortkaskaden anhimmelte, stöhnte mit: „Es wäre so einfach“.

Weiterlesen


Ken Jebsen ist war ein im RBB hochgeschätzter Moderator und, nunja, Hörfunkkolumnist. Früher (also vor Jahrzehnten) hat er gelegentlich ganz lustige Punchlines zustande gebracht. Heute fällt ihm nur noch selbstgefälliges Gejammere ein (siehe Video). Als RBB-Mitarbeiter aus dem Sumpf der kulturlinken Subkultur mag er baff darüber sein, dass sich jemand über seine antisemitischen Kotzereien ärgert, aber es passierte. Henryk M. Broder bekam seinen Schrott mit und verlinkte obenstehendes Video auf der achgut-Seite. Dann bekam Herr Jebsen offenbar eine ärgerliche Mail eines Hörers oder Lesers, und dann schaltete er, wie sonst nur am Mikrofon, sein Hirn ab und antwortete. Lesenswert! Ich erlaube mir, die komplette Jebsen-Mail zu übernehmen und hoffe, Broder und achgut.de haben nichts dagegen.

Weiterlesen