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Links, das war der Protest gegen das G20-Treffen. Das G20-Treffen selbst muss demnach rechts gewesen sein, wenn links und rechts als politische Zuschreibungen noch irgendeinen Sinn ergeben sollten. Linke waren es auch, die vorher an gewaltsame Eskalation nicht glauben wollten, voran SPD und Grüne, die in Hamburg gemeinsam regieren. Dass Sicherheitsbehörden oder auch die Polizeigewerkschaften schon im Vorfeld Befürchtungen äußerten ist auch nicht überraschend. Die gehören halt nicht dazu zum linken Lager, sind nach linker Logik also auch rechs. Die Linken redeten die Gefährlichkeit ihrergleichen herunter, die Rechten redeten linke Gefährlichkeit hoch, der übliche politische Tanz. Dann  aber eskalierte die Gewalt. Die Rechte behielt recht, und sie hat die Bilder und Augenzeugenberichte zur Seite, die aus den sozialen Medien in die redaktionellen Medien sickerten und wie nie zuvor eine neue Deutung durchsetzten: Auch Linke können gewalttätig und böse sein.

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