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„Berühmte Trump-Fragestellerin“ – so nennt der Medien-Branchendienst kress.de die dpa-Reporterin Kristina Dunz. Berühmt? Wie Einstein, Brad Pitt oder Donald Trump? Das erscheint mir übertrieben, und ich bin mir auch nicht sicher, ob die Betreffende das selbst so sieht. Sie hat ja nur bei einer PK (wenn auch auf höchster Ebene) eine Frage gestellt. Die richtete sie an Donald Trump. Sie lautete:

„Warum macht Ihnen Pressevielfalt eigentlich so große Angst, dass Sie so oft von Fake News sprechen und selbst Dinge behaupten, die dann nicht belegt werden können, wie die Äußerung, Obama habe Sie abhören lassen?“

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Ich glaube, das gab’s noch nie, dass der sozialdemokratische Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier und der konservative, bisweilen krawallige Anwalt und Blogger Joachim Steinhöfel sich einig sind. Beide dramatisieren die Wahl Trumps zum 45. Präsidenten der USA als Erdbeben. So sprach Steinmeier, so schreibt Steinhöfel. Und die beiden stehen nicht allein. So ähnlich klingt es ja gerade überall. Revolution, Ende des Westens, wie wir ihn kannten, dergleichen. Spiegel-Schönschreiber Georg Diez sinniert über den „Bürgerkrieg des weißen Mannes“.

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