Ich habe selten so über eine Überschrift gelacht: „Forscher rätseln über Stillstand bei Erderwärmung“, schreibt Spon. Nicht minder lustig geht der Text los. Die Nasa habe festgestellt, dass das letzte Jahr das neuntwärmste der Klimageschichte sei – beziehungsweise seit Beginn der Aufzeichnungen vor 132 Jahren. Mit anderen Worten: In der klimageschichtlich minimalen Zeitspanne von 132 Jahren gab es acht Mal wärmere Jahre. Was sagt uns das also? Egal. Weiter im Text, und da wird’s jetzt irr: Wenn ich den Artikel richtig verstehe, diskutieren die Experten des Weltklimarates jetzt ernsthaft die Frage, ob eine Erwärmungspause von 15 Jahre bedeute, dass der vom Weltklimarat als Tatsache erklärte Klimawandel beendet sein. Warum 15 Jahre und nicht 14 oder 16? Und könnte es sein, dass die Klimaforscher diese Zahl nur deshalb in die Welt gesetzt haben, damit sie nicht wegen ein paar dummer Jahre ohne weitere Erwärmung ihre Theorien wegwerfen müssen? Und dass sie jetzt verdattert feststellen, dass sie vielleicht besser 20 oder 25 Jahre dafür festgelegt hätten? Wenigstens bis zur Pensionierung? Man sollte es nicht zu ernst nehmen.

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