Die Abwertung der US-Bonität verunsichert die Märkte, sagt Top-Investor Mark Mobius, der für den Templeton-Fonds ca. 45 Milliarden Euro verwaltet. “Als erste Reaktion wird es ein hohes Maß an Unsicherheit geben und damit verbunden hohe Kurssprünge”, schrieb er der Nachrichtenagentur Reuters. Das Ausmaß der Unsicherheit sei größer als bei den letzten Krisen. Da seien US-Anleihen ein “sicherer Hafen” für die Anleger gewesen. Jetzt, nach der historisch einmaligen Herabstufung der USA durch die Rating-Agentur Standard & Poors, sei das anders. Der einst sichere Hafen sei nicht mehr so sicher wie bisher.

Schon vor dem Börsenstart am Montag gebe es weitere Alarmzeichen, schreibt Reuters. Die Märkte seien “akut verwundbar”, zitiert sie einen Goldman-Sachs-Strategen. Sorgen bereiteten die USA und Europa gleichermaßen – die USA wegen schwacher Konjunktur, Europa wegen der Schulden-Krise.

Wenig beruhigend auch eine Information, die Reuters aus japanischen Quellen hat. Demnach wollen sich die Regierungschefs der größten Wirtschaftsmächte heute zu einer Krisenkonferenz zusammenschalten. Auf der Tagesordnung: Die Herabstufung des US-Kreditratings und die überbordenden Schulden der europäischen Staaten.

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