Der Sturm aufs Kanzleramt wird immer heftiger, und Angela Merkel reagiert. Eine heftige Bö weht heute die Bild-Zeitung heran. „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“, lautet die Schlagzeile. Dachzeile: „Bild kämpft für Meinungsfreiheit“. Darunter finden sich dann Aussagen wie: „Wer Arbeit ablehnt, verdient keine Stütze!“ – „Zu viele junge Ausländer sind kriminell!“ – „Nicht wir müssen uns den Ausländern anpassen, sondern sie sich uns“ – „Ich will mich nicht dafür entschuldigen müssen, ein Deutscher zu sein!“. Lauter Sätze, die man besser nicht aussprechen sollte, schreibt Bild. Denn es könne einem so ergehen, wie Thilo Sarrazin. Man „wird niedergemacht, ausgebuht, abgesägt!“

Spätestens jetzt dürfte die Luft im Kanzleramt brennen. Merkel ist offenbar schwer angeschlagen und zeigt Wirkung. Jetzt warnt sie plötzlich vor rechtsfreien Räumen in Vierteln mit hohem Ausländeranteil. „Es darf in Deutschland keinen Ort und keine Viertel geben, wo unsere Polizei das Recht nicht durchsetzen kann“, sagte sie der BamS, angesprochen auf die Situation in Stadtteilen wie  Duisburg-Marxloh. Außerdem „forderte“ sie, die statistisch höhere Gewaltbereitschaft muslimischer Jugendlicher nicht zu tabuisieren.

Was für ein erbärmliches Schauspiel. Die Kanzlerin muss nichts fordern, denn sie regiert das Land. Ihr Auftritt ist ein verschreckter Kotau vor dem allgemeinen Unmut, dem Sarrazin die Bahn brach. Sie hat versucht, die Sache totzutreten. Das ist ihr misslungen – zum ersten Mal. Jetzt versucht sie, für sich zu retten, was sie kann.

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