Dieses Nasa-Bild wurde mit dem WISE-Teleskop aufgenommen und zeigt den Stern Zeta Phiuki in der Mitte des wellenförmigen Nebels. Gerade ist er aus seiner Galaxie ausgebüxt und rast jetzt von unten rechts nach oben links. Mit bloßem Auge kann man ihn, anders, als die Lyriden, nicht sehen

Es ist (fast) ganz egal, was hier jetzt kommentiert, geliked oder getwittert wird: ich werde es nicht mitbekommen. Wenn dieser Eintrag im Netz erscheint, sind wir bereits offline. In einem Bauernhaus in Ungarn, in einem Ort, dessen Name so viele Silben hat, dass ihn sich fast kein Nichtungar merken kann. Ohne Internet. Und das Handy wird auch ausbleiben, weil man ja nie weiß, was womöglich schon das Einschalten an Roaming-Gebühren verschlingt, wie ja seit ein paar Jahren die legale Form des Strauchdiebstahls genannt wird. Das Wetter soll schön werden, zeigen meine noch konnektierten Informationsspielzeuge an. Außerdem soll es da viel Ruhe geben. Vielleicht zeigen sich ein paar Sternschnuppen, denn die Lyriden sollen sich ja am Wochenende besonders zahlreich todessehnsüchtig in die Atmosphäre stürzen. Und dieser Beitrag hat sich automatisch, weil so programmiert, am Gründonnerstag ins Netz gestellt, hoffe ich jedenfalls, kann’s ja gerade nicht überprüfen, ebenso der dazugehörige Facebook-Status und das unvermeidliche Twitter-Update, und Ostermontag oder darauf folgenden Dienstag werde ich erst gucken können, ob das alles so funktioniert hat. Bis dahin frohe Ostern.

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