Linke Nachwuchs-Kommunisten würdigen auf ihre Weise das Mahnmal für die Opfer des Stalinismus (Foto: Thomas Kittan)

Beim Gedenkzug für die ermordete Gründerin der Kommunistischen Partei, Rosa Luxemburg, zogen die versammelten Genossen und Obergenossen samt Genossenbonzen Oskar L. oder Hans M. auch am Mahnmal für die Opfer des Stalinismus vorbei. Während die bekannten Gesichter unter den Genossen den ungeliebten Ort ohne große Regung schnell passierten, weil es ja nur um lästige Pflichterfüllung ging, nutzten unbekannte und jüngere Genossen die Gelegenheit, das Mahnmal zu treten, wohl auch zu bespucken und „Stalin, Stalin!“ zu skandieren. Hätte es sich um Jungnazis und ein Mahnmal für Faschismus-Opfer gehandelt, hätte es einen riesen Aufschrei gegeben, mit Vokabeln wie Schändung o.ä. Natürlich hatte Genossin Gesine nichts damit zu tun. Vermutlich war sie vollauf beschäftigt, wegzuschauen, als das passierte.

...während die Chefs einträchtig woanders hingucken (v.l.): Gregor Gysi, Gesine Lötsch, Klaus Ernst (Foto: Thomas Kittan)

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