RP-Online zeigt vier Rentner vor ihren Häusern, die bei Streetview ihre Häuser pixeln lassen wollen

Leute wie Ludwig Hillesheim, Konrad Richter und das Ehepaar Anne und Erich Jeschkowski wurden zwar von manchen Medien wochenlang als Beispiel für allgemeinen Volkszorn vorgeführt. Aber jetzt stellt sich heraus, dass sie doch nur eine kleine Minderheit sind. Sie gehören zu knapp drei Prozent, die ihre Häuser bei Google Streetview verpixeln lassen. Jetzt, wo die Sache ausgestanden ist, fragt man sich, wie der ganze Lärm um Streetview zustande kam. Der war ja so laut, dass das Umfrageinstitut Emnid in einer nunmehr eher peinlich wirkenden Umfrage ermittelte, eine Mehrheit von 52 Prozent wolle sein Haus wegpixeln lassen. Vielleicht seien die Deutschen nach zwei Diktaturen besonders sensibilisiert, sagte ein Google-Sprecher der Welt online. Schwer zu glauben. Der oberste Anti-Google-Kämpfer, der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar, hatte dem Internetkonzern ja ausgerechnet mangelnde Transparenz und das Agieren mit „falschen Zahlen“ vorgeworfen. Jetzt, wo die echten Zahlen auf dem Tisch liegen, sieht das für mich irgendwie anders aus.

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