Was passiert eigentlich, wenn die Tea-Party-Leute hart bleiben, die US-Regierung keine höheren Schulden machen darf und der Staat trotzdem nicht Pleite geht?

Die deutsche Publizistik ist traditionell ein bisschen Obama-fixiert. Der Tea-Party-Flügel der Republikaner ist dagegen so etwas wie die Achse des Bösen. SZ online nennt sie “anti-etatistisch” und meint das offenbar als Schimpfwort. Das ist ganz aufschlussreich, weil es die eigene etatistische Position verrät. Die dürfte der Grund dafür sein, ziemlich enthemmt Obamas Etatismus zur reinen Wahrheit zu verklären. Wenn er sagt, der 2. August sei der Tag des finanziellen Armageddon, dann nehmen sie das unhinterfragt hin. Möglicherweise ist das aber nichts anderes als die Obamasche Version von Merkels Alternativlosigkeit. Die Kollegen der Welt haben jedenfalls Indizien dafür gefunden, dass die USA am 2. August keineswegs zahlungsunfähig sein werden, auch dann nicht, wenn die Tea-Party-Leute hart bleiben. Wenn sie das tun, dann werden wir am Dienstag sehen, ob Obama wirklich wagte, so hoch zu bluffen.

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