Mila Florentine ist gesund und proper und nimmt seit ihrer Geburt am 21. Februar jeden Tag zu. Das ist wichtig. Gestern hörte ich in den Radionachrichten, dass Frau von der Leyen die Rente mit 67 „für die Menschen“ so schwierig findet, dass die Rente mit 69 momentan nicht diskutabel sei. Das ist unwichtig und außerdem gelogen, denn schwierig finden das allein die Politiker. Dann hörte ich, dass sich die SPD zur Partei der Gerechtigkeit machen will und dass sie darunter nicht die klassische Gerechtigkeit vor Gesetz und Gericht meint. Das ist auch unwichtig. Den ersten Brief, den Mila in ihrem Leben bekam, bekam sie von der Bundesfinanzverwaltung. Darin wurde ihr mitgeteilt, wie ihre Steuernummer lautet. Letzte Nacht habe ich den Antrag auf Familiengeld ausgefüllt. Der ist leider auch wichtig. Man sollte ihn Frau von der Leyen um die Ohren schlagen, samt sämtlichen angehefteten Gehaltsabrechnungen von Vater und Mutter und der Gewinn- und Verlustrechnung des letzten Jahres für den freiberuflichen Teil. Mit meiner Mitautorin Ina Jung habe ich das Buch über den Fall Peggy fertig. Im Mai kommt es heraus, was mir auch wichtig ist. Darin geht es um die Sorte Gerechtigkeit, die man früher mit dem Wort Gerechtigkeit verband. Aber es gibt vermutlich auch wichtigeres als das.

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