Wie die Mutter des ermordeten Mirco sich vor aller Augen von Justizwachtmeistern befummeln lassen musste

Es mag ja sein, dass die deutschen Gerichtssäle zu den hochgefährdeten Orten des Landes gehören. Aber der Dümmste könnte darauf kommen, dass Sandra und Reinhard S., die Eltern des ermordeten zehnjährigen Mirco, nicht zu den Terroristen im Lande gehören. Warum musste die Justiz sie also vor Kameras und den neugierigen Augen der Menge in aller Seelenruhe abtasten und nach Waffen oder – schlimmer! – versteckten Mikrofonen durchsuchen? Und sollten die Paranoiker schon glauben, jedes Verbrechensopfer sei eine verkappte Marianne Bachmeier – da gäbe es sicher auch die Möglichkeit, solche Leute diskreter hinter verschlossenen Türen zu befummeln. Das bürokratische Beharren darauf, alle gleich zu behandeln, ist peinlich und kleinlich.

4 Kommentare
  1. Christoph Lemmer sagte:

    Meine auch. Abgesehen davon: Du meinst den Fall Bachmeier, Michael. Da kann ich mich nur wiederholen: Wenn die Ermittler in Kenntnis der Person glauben, sie könnten gefährlich sein, könnten sie auch etwas diskreter vorgehen.

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